Derby ging an Waldviertel. Durch den abermaligen 3:0-Sieg im Rückspiel sichert sich Waldviertel im Derby gegen den VCA Amstetten den dritten Platz in der Austrian Volley League.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. April 2021 (20:30)

Die Ausgangsposition war klar. Amstetten hätte für ein Entscheidungsspiel in der heimischen Pölz-Halle gewinnen müssen. Doch der Favorit ließ sich die Butter nach dem 3:0-Heimerfolg wenige Tage zuvor nicht mehr vom Brot nehmen. Zu Beginn gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. Erst gegen Mitte des ersten Durchganges setzten sich die Gäste ein wenig ab. Den ersten Satzball wehrten die Amstettner noch ab. Aber durch einen Angriffsfehler der Mostviertler ging der Satz mit 25:22 an die Waldviertler.

Gegen Ende hinaus nervenstärker

Auch in den nächsten beiden Sätzen hielten die VCA-Cracks die Partie ausgeglichen. Je länger aber die Durchgänge dauerten, desto mehr setzte sich die Qualität der Waldviertler durch. Der zweite Satz ging mit einem klaren 25:19 an die Gäste. Im dritten Durchgang kamen die Amstettner teilweise wieder auf bis zu zwei Punkten heran. Doch am Ende zogen die Gäste ihr Spiel durch und gewannen mit 25:18 souverän 3:0.

Damit stand der dritte Rang endgültig fest. „Ich denke, die Jungs haben aus der schwierigen Situation das Beste gemacht. Es war alles andere als eine richtige Vorbereitung auf ein so wichtiges Match, die wir in den letzten Wochen machen konnten. Die Leistung hat im Blick darauf gepasst und ich kann ihnen absolut nichts vorwerfen", resümierte VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Der Sportdirektor bezog sich auf die Covid-Fälle im Klub vor einigen Wochen.

VCA AMSTETTEN NÖ – UNION RAIFFEISEN WALDVIERTEL 0:3 (22:25, 19:25, 16:25

Amstetten: Zaller, Ichovski, Kriener, Schober, Winter, Morgunov, Ochaya, Romay, Steidl, Blazsovics, Spring, Tselios, Kreuziger.

Waldviertel: Streuter, Vaiopoulose, Licek, Sulic, Borris, Bartos, Blaginov, Vincelovic, Weber, Tille, Boff, Peciakowski, Heptinstall.