Die Traiskirchen Lions strecken sich. Lions und Mario Spaleta (r.) wollen ins Play-offs. Chancen auf Ligaverblieb stehen aber ohnehin gut.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 13. Januar 2021 (01:03)
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Am heutigen Mittwoch (19 Uhr) treffen die Traiskirchen Lions zu Hause auf die Timberwolves. Im Kellerduell wollen die Löwen erstmals in dieser Saison die Rote Laterne loswerden. „Wir wollen sie dann auch in der Qualifikationsrunde zweimal besiegen und noch schauen, was wir sonst noch mitnehmen können“, gibt Traiskirchen-Obmann Ernst Nemeth vor.

Die Qualifikationsrunde wird später als ursprünglich geplant beginnen (siehe rechts). Die Traiskirchen Lions rund um Rudelführer Nemeth „sehen das entspannt.“ Immerhin geht es für Traiskirchen verglichen mit anderen Teams in den ausstehenden Grunddurchgangspartien um relativ wenig. Wenngleich für die Play-off-Chance natürlich entscheidend ist, wie viele Punkte die Pinezich-Truppe in die Qualirunde mitnimmt.

Spielfreie Wochen während der sechs Runden der Qualirunde wird es im Gegensatz zum Vorjahr nicht geben, der Verschiebung sei Dank. Auch wenn die Traiskirchner die Play-offs der Top Acht schlussendlich verpassen, ist die Saison danach nicht beendet. In einer Best-of-Five-Serie würde es – wohl gegen die Timberwolves – um den Ligaverbleib gehen.

Doppelrolle für Ray in der kommenden Saison

Der Verlierer der Serie muss gegen einen Zweitligisten in die Relegation. Vorausgesetzt ein aufstiegswilliger Verein schafft es in der 2. Liga in die Finalserie. Das Aufsteigs-Interesse dürfte sich – bis auf Fürstenfeld – in Grenzen halten.

Im Hintergrund laufen bei Traiskirchen schon die Vorbereitungen auf die nächste (Superliga-)Saison. „Der Großteil soll bleiben. Wir wollen nicht noch einen Umbruch mit zehn Neuen“, blickt Nemeth voraus. Vor allem die Youngsters sollen gehalten werden. Für die nächste Saison sei ligaweit eine Adaptierung geplant. U22-Spieler sollen zusammen in einer Partie mindest 30 Minuten Einsatzzeit bekommen. Auch Routinier Shawn Ray könnte mit dann 41 Jahren noch eine weitere Saison am Parkett stehen und eine Doppelrolle aus Superliga-Spieler und Nachwuchs-Coach einnehmen. „Er kann gut mit Kindern, hat im Sommer ja auch immer Camps“, meint Nemeth.