Neuer Anführer der Legionäre: Stieger. Andreas Rohringer sagt nach fünf Jahren als Legionaries-Obmann ade. Stellvertreter Stefan Stieger übernimmt.

Von Felix Novak. Erstellt am 21. April 2021 (01:44)
Die neue Nummer eins: Stefan Stieger übernimmt den Obmannposten.
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Eigentlich wollte sich Andreas Rohringer mit dem letzten Ligaspiel der Saison vor versammelter Mannschaft verabschieden. Aufgrund der Verschiebung der Meisterschaft hat der 50-jährige Klubobmann der Fischamender Legionaries beschlossen, mit der Verkündung seiner Entscheidung nicht länger abzuwarten. „Ich habe schon bei der Amtsübernahme im Jahr 2016 dem Team mitgeteilt, dass ich ein Ablaufdatum habe“, meint Rohringer im Gespräch mit der NÖN, dass er so lange im Geschäft bleiben wollte, bis der Verein auf guten Beinen steht. „Ich wollte außerdem nie zu jenen Obmännern gehören, die bis zum Ende im Sessel sitzen.“

Eine offizielle Verabschiedungszeremonie mit dem gesamten Team sowie Cheerleadern und Nachwuchsspielern soll es aber geben. „Wenn sich die Lage beruhigt hat und die Impfungen Wirkung zeigen“, betont Rohringer. Der Ebergassinger, der in seinem Heimatort als Eber-Gemeinderat auch politisch unterwegs ist, wird dem Verein aber erhalten bleiben. Er wird weiterhin den „Podcast“ (Videobeiträge) der Legionaries fortführen und als Moderator der Liveübertragungen fungieren.

Auf eine Entwicklung im Verein ist Rohringer besonders stolz: „Ich habe es geschafft, eine Familie zu bilden. Bei uns gab es Spieler, die uns mit Tränen in den Augen verlassen haben, weil sie sich nirgendwo so aufgehoben gefühlt haben, wie bei uns.“

Den Obmannposten übernahm Stefan Stieger. Er war vorher der Obmannstellvertreter, ist 39 Jahre alt und kommt aus Fischamend. „Ich werde nun ein Team zusammenstellen und mich bei der nächsten Generalversammlung als Obmann aufstellen lassen“, erwartet Stieger sonst keine weiteren Veränderungen im Vorstand.