Christian Steinhammer: „Endlich ein Rennen“. Persönliche Erfolge für den Leichtathleten Christian Steinhammer bei der Weltmeisterschaft über Halbmarathon-Distanz.

Von Adrian Alexander Lechner. Erstellt am 21. Oktober 2020 (02:02)
Tolle Leistung. Bei der Weltmeisterschaft erreichte Christian Steinhammer als schnellster Österreicher die Ziellinie in Gydina.
privat

Die Weltmeisterschaft im Halbmarathon in Gydina (Polen) war diese Veranstaltung die einzige ihrer Kategorie mit einer derartig großen Wertigkeit in diesem Jahr. Unter den zahlreichen Athleten waren ebenfalls drei Österreicher am Start.

Der österreichische Leichtathletikverband wurde durch Victoria Schenk, Simon Theuer und den in St. Georgen/Leys geborenen Christian Steinhammer vertreten. Die Witterungsbedingungen ließen sehr stark zu wünschen übrig und so mussten alle Athletinnen und Athleten bei bedecktem Himmel und windigen neun Grad Celsius auf die wellige Laufbahn von Gydina. Christian Steinhammer, welcher bereits bei der Weltmeisterschaft in Valencia im Jahr 2018 für Furore für Rot-Weiß-Rot sorgen konnte, wollte seine persönliche Bestzeit unbedingt knacken und so startete er mit einer sehr hohen Geschwindigkeit in das Rennen um den Weltmeistertitel.

Nach einer Stunde, vier Minuten und sechsundfünfzig Sekunden erreichte Christian Steinhammer die Ziellinie von Gydina mit Rang 88 und als bester Österreicher. Im Ziel fasste er das Rennen zusammen: „Ich bin zuerst einmal froh, dass endlich wieder einmal ein Rennen stattgefunden hat. Es war ein relativ zügiger Beginn, 14:46 auf den ersten 5 Kilometern war ein Tick zu schnell, da habe ich gemerkt, dass ich mich ein wenig zurücknehmen muss.“ Mit diesem Erfolg bei der Halbmarathon Weltmeisterschaft hat er seine persönliche Bestzeit vom Frühjahr um lediglich fünfunddreißig Sekunden verfehlt. Den Sieg bei den Herren holte Jacob Kiplimo und neuen Weltrekord stellte die Kenianerin Peres Jepchirchir mit 1:05:16 Stunden auf.