Aufschlag rückt für Scheibbser Bezirksteams näher. Am 22. Mai hebt die neue Tennissaison an. Die Union Purgstall hofft in der Landesliga A auf den Klassenerhalt. Der UTC Scheibbs will in der Landesliga B oben mitspielen.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 12. Mai 2021 (02:46)
Jakob Kalteis gilt als eines der Talente in Scheibbs. In der Landesliga B will die Truppe oben mitspielen.
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Landesliga A. Union Volksbank Purgstall

Der Bezirksprimus geht mit ein wenig Bauchweh in die neue Saison. Dafür gibt es zweierlei Gründe. Erstens: Andreas Scharner wird seinem Team lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. „Er hat sich einer Hüft-OP unterziehen müssen“, erklärt Mannschaftsführer Peter Brandhofer. Zweitens: Ob bzw. wann die Legionäre der Erlauftaler wieder einreisen dürfen, steht noch in den Sternen. Brandhofer: „Wir spielen eigentlich immer mit einem Legionär. Diese Unsicherheit trifft uns natürlich. Mit der OP von Scharner und den Einreisebeschränkungen müssen wir zwei Langzeitausfälle hinnehmen.“

Brandhofer: „Schlagbare Gegner dabei“

Angesichts der Umstände tut sich Peter Brandhofer schwer, eine Prognose für die kommende Spielzeit zu stellen. Seine Einschätzung: „Wir hoffen natürlich auf das Beste. Grundsätzlich glaube ich schon, dass von der Papierform her schlagbare Gegner dabei sind.“

Neben dem Mannschaftsführer gehören noch — wie auch schon in der Vergangenheit — Jonas Auer, Michael Kirner, Werner Tiefenbacher und Florian Ditzer zur Einsergarnitur. Letzterer wird zum Saisonauftakt beim UTC Gerersdorf nicht zu Verfügung stehen, wie Brandhofer erklärt.

Landesliga B. UTC Sparkasse Scheibbs

Eine Etage tiefer will der UTC Scheibbs „oben mitspielen“, wie Mannschaftsführer Sebastian Ressl verrät. „Aber es ist natürlich vor der Saison schwer zu sagen. Die Gegner sind nicht einfach einzuschätzen, teilweise stehen da ja 12 Legionäre auf der Kaderliste.“

Stichwort Kader: Da hat sich bei Bezirkshauptstädtern etwas getan. Matteo Semmelmeyer wurde von Ybbs losgeeist. „Es freut uns sehr, dass er zu uns kommt“, sagt Ressl. Auch Robert Steinhauser schlägt erstmals für die Scheibbser auf. Dazu kommt die Weiterenwicklung der eigenen Youngsters. Ressl: „Jakob Kalteis hat sich beispielsweise stark verbessert.“ Scheibbs empfängt zum Auftakt Hofstetten.

Florierendes Vereinsleben

In Scheibbs tut sich „extrem viel“, freut sich Sebastian Ressl. „Aktuell stehen wir bei über 190 Mitgliedern. Der Boom aus dem Vorjahr hält an. Außerdem sind unsere Plätze schon seit 31. März offen. Ein neuer Rekord.“

Auch Peter Brandhofer will und kann sich nicht beschweren. „Bei uns gibt es momentan so viele Forderungen wie nie“, verrät er. „Das liegt daran, dass wir unsere Rangliste auf den Kopf gestellt haben. Die Top-Spieler finden sich am Ende wieder und wollen natürlich rauf. Dadurch kommen Paarungen zustande, die waren früher undenkbar.“