UTC Sparkasse Scheibbs klarer Außenseiter. Nach dem überraschenden Aufstieg wartet auf den UTC Scheibbs in der Landesliga A eine Herkulesaufgabe.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 24. April 2019 (11:50)
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Der UTC Sparkasse Scheibbs wurde mit neuen Dressen ausgestattet. Von den Kindern- über die Damen- bis hin zu den Herrenmannschaften werden in der neuen Saison alle im gleichen Look auflaufen. Weit über 100 Personen wurden eingekleidet.

Die Nachricht über den Aufstieg in die höchste Spielklasse Niederösterreichs und die dritthöchste Liga Österreichs kam für den UTC Sparkasse Scheibbs im Winter überraschend: „Wir sind im Vorjahr Zweiter unserer Gruppe geworden, haben eine sehr gute Saison gespielt. Dass wir jetzt dafür belohnt werden und aufgestiegen sind, freut uns sehr“, betont der sportliche Leiter Sebastian Ressl, der sich jedoch der Herkulesaufgabe bewusst ist: „Wir sind klarer Außenseiter und können eigentlich nur überraschen. Dennoch nehmen wir die Herausforderung an und freuen uns, uns mit den Besten messen zu können.“

Besonders bitter ist mit Sicherheit auch der Wechsel von Michael Weinberger nach Waidhofen (Zweite Bundesliga), doch man hat schnell adäquaten Ersatz für die ehemalige Nummer eins von Scheibbs gefunden. Mit György Balazs, einem alten Bekannten in Scheibbs, und Aaron Prandstetter, einem jungen Nachwuchstalent aus Wien, wollen die Bezirkshauptstädter die Mission Klassenerhalt in Angriff nehmen. „Die beiden werden sich als Nummer eins abwechseln, ansonsten spielen wir, sofern alle verletzungsfrei bleiben, mit der gewohnten Mannschaft, die auch die letzten beiden Jahr in der Landesliga spielte“, sagt Ressl.

Kaderdichte als Scheibbser Vorteil

Gemeint damit sind Peter Svabik, Harald Michalko, Florian Reschinsky, Jakob Kalteis und Ressl selbst. Doch auch dahinter habe man viele gute Spieler, die jederzeit zum Zug kommen könnten, meint Ressl. Wie die Reihenfolge der Spieler aussehen wird, kann sich jederzeit ändern, da heuer erstmals das wochenaktuelle ITN für die Aufstellung zur Hand genommen werden muss.

Das erste Spiel findet bereits in knapp einem Monat statt, zu Gast ist das Team aus Seebenstein, das, obwohl auch Aufsteiger, der klare Favorit gegen das Scheibbser Team ist. „Prinzipiell ist es bei Seebenstein und auch allen anderen Mannschaften noch schwer zu sagen, wie sie antreten werden. Viele haben sehr starke Legionäre vorne drinnen stehen, mal schauen, wer letztendlich wirklich spielen wird“, meint Ressl, der noch hinzufügt: „Sogar Dominic Thiem und Daviscup-Spieler Jurij Rodionov stehen in den Listen der Gegner, wobei es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie spielen werden.“