Zweiter Teil des 42. Lunzer Trials absolviert. Nachdem der erste Teil des 42. Lunzer Trials bereits vor 14 Tagen über die Bühne gegangen war, folgte nun Teil zwei.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 04. November 2020 (01:00)
Dominator. Matthias Kraus vom Trial Team Lunz am See gewann an beiden Tagen die Hobby-Klasse.
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Üblicherweise geht der traditionsreiche Lunzer Trial an einem Wochenende über die Bühne. Aber da in diesem Jahr gar nichts üblich ist, hat man sich in der Seegemeinde dazu entschlossen, den Bewerb zu splitten. „Damit auch wirklich alles in sicheren und geordneten Bahnen über die Bühne gehen konnte“, erklärt Peter Enöckl, Hausherr am Trialhof Schaureith und Veranstalter des Lunzer Trials. Der erste Teil der 42. Auflage ging vor zwei Wochen über die Bühne (die NÖN Erlauftal hatte berichtet). Am vergangenen Samstag und Sonntag folgten die Bewerbe für die Einsteiger- und die Hobbyklasse im ÖTV-Cup.

Kaiserwetter und starker Nachwuchs

Und wenn sonst schon alles irgendwie gerade weniger rund läuft, meinte es zumindest das Wetter gut mit Enöckl und seinem Team. „Am Samstag hatten wir Kaiserwetter. Und am Sonntag sind wir erst bei der Siegerehrung nass geworden.“ Immerhin.

Stichwort Siegerehrung: An beiden Tagen waren die Youngsters aus Lunz und Umgebung durchwegs gut unterwegs, belegten zahlreiche Spitzenplätze. So setzten sich mit Matthias Kraus (Hobby) und Eric Weissensteiner (Einsteiger) zwei Fahrer des Trial Team Lunz am See an beiden Tagen in ihrer jeweiligen Kategorie durch.

Und während Kraus am ersten Tag vor Teamkollegen Dominik Daurer und Johannes Frühauf vom Trailhof Lunz einen Dreifacherfolg feierte, folgten an Tag zwei Johannes Strohmayer und Alexander Wentner ihrem Teamkollegen Weissensteiner aufs Stockerl. Die Vorstellungen trugen natürlich ebenfalls zu Enöckls guter Laune bei. Generell zeigte er sich nach Ende des 42. Lunzer Trials rundum zufrieden: „Eine gute Geschichte. Auch, wenn vieles anders war als sonst.“