ASKÖ Volksbank Purgstall: Ergebnis gegen Perg täuscht. Die ASKÖ Volksbank Purgstall verliert zwar mit 0:3 gegen Perg, präsentierte sich aber, trotz Ausfällen, durchaus gut.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Oktober 2020 (01:38)
Nichts zu holen. Ersatzgeschwächte Purgstallerinnen wehrten sich gegen Perg nach Leibeskräften, verloren aber klar.
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Mit Lorena Brandhofer müssen die Erlauftalerinnen seit ein paar Wochen auf eine Stütze verzichten, beim Einschlagen zum Heimspiel gegen Perg verletzte sich Verena Wenighofer und fiel ebenfalls aus. Zusätzlich war Kapitänin Sarah Kastenberger angeschlagen, konnte unter der Woche nicht ordentlich trainieren. Eine gute Ausgangslage sieht wahrlich anders aus.

Aber wo Schatten ist, ist auch Licht. So gab etwa Youngster Anja Hofmarcher, die kürzlich erst 16 Jahre alt geworden ist, ihr Debüt und zeigte besonders in der Annahme und in der Defensivarbeit immer wieder auf. Elisa Sonnleitner füllte die Lücke in der Mitte, trug sich besonders zu Beginn in die Scorerliste ein, und holte am Block viele Punkte. Neo-Diagonalspielerin Fiona Ludwig fand nach nervösem Beginn immer besser in die Partie und war am Ende mit 14 Punkten, ax aequo mit Kastenberger, Top-Scorerin.

Auch dezimiert noch konkurrenzfähig

Die klare Niederlage vermochten die beiden aber auch nicht zu verhindern. Purgstall hatte mit 0:3 (18:25, 23:25, 23:25) das Nachsehen. Kastenberger: „Uns fehlte heute einfach die Durchschlagskraft. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch dezimiert mit einem Top-Team wie Perg mithalten können.“