Purgstall verlor das Gipfeltreffen gegen Dornbirn. Ein hoch dramatisches Duell lieferten sich die ASKÖ Purgstall und Dornbirn in der 2. Bundesliga.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Oktober 2020 (01:16)
Nervenprobe. Die ASKÖ Volksbank Purgstall (l., Elma Bajraktarevic) lieferte sich im Bundesliga-Spitzenspiel einen packenden Fight mit Dornbirn.
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Nichts für schwache Nerven war das Spitzenspiel der 2. Bundesliga zwischen der ASKÖ Volksbank Purgstall und Dornbirn. Zwar waren in der Halle aufgrund der aktuell unveränderten Ampelschaltung keine Zuschauer erlaubt, dank Livestream fieberten aber viele zu Hause an den Bildschirmen mit.

Sie sahen einen fulminanten Start der Gastgeberinnen. Den dadurch erarbeiteten Vorsprung gaben die Erlauftalerinnen nicht mehr aus der Hand und holten sich mit 25:17 verdient den ersten Satz. Das wollten die Gäste aus dem Ländle nicht auf sich sitzen lassen und zeigten, warum sie bisher ungeschlagen durch die Saison gekommen sind. Ins Purgstaller Spiel schlichen sich Fehler ein, der zweite Durchgang ging klar mit 25:16 an Dornbirn.

Angeführt von Mittelblockerin Fiona Ludwig, die Dornbirns Kapitänin gleich fünfmal in Folge am Block Punkte abnahm, holten sich die Hausherrinnen Durchgang drei (26:24).

Satz vier, man ahnt es bereits, ging mit 25:18 an Dornbirn. „Ab Beginn von Durchgang vier war der Hund drinnen“, gestand Purgstalls Sarah Kastenberger. „Kommunikations- und Servicefehler kosteten uns viele Punkte.“

Im entscheidenden fünften Satz vermochte Purgstall nicht mehr zuzusetzen. 15:10 für Dornbirn. Schluss, Ende, Aus. Kastenberger: „Sie waren heute einfach besser. Gratulation zum verdienten Sieg.“