Auch Hollabrunner liefen für jene, die es nicht können. Viele Hollabrunner waren im Dienst der guten Sache beim „Wings for Life World Run“.

Von Daniel Fuhry und Teresa Bruckner. Erstellt am 12. Mai 2021 (00:32)

Sonntag gingen weltweit zur gleichen Uhrzeit 184.236 Teilnehmer für „Wings for Life World Run“ an den Start, davon 837 Rollstuhlfahrer. Das Startgeld geht zu 100 Prozent an die Rückenmarksforschung, heuer waren das rund 4,1 Millionen Euro. Aus dem Bezirk Hollabrunn machten auch viele Läufer und Vereine mit, hier ein kleiner Auszug:

Zum Beispiel nahm der Lauftreff Hollabrunn mit einigen Mitgliedern teil. Heuer wurde zwar aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuell mit App gelaufen, laut Heidemarie Hauser vom Lauftreff entstand aber dennoch ein gewisses Gemeinschaftsgefühl: „Man hat auf der Laufstrecke immer wieder Leute getroffen, die alle für die gleiche Sache unterwegs waren. Das war irgendwie eine Gruppendynamik. Alle haben ein Lächeln im Gesicht gehabt und es war schön, ein Teil dieses Ganzen zu sein.“ Daher taten ihrer Freude auch der teilweise sehr starke Wind und die hohen Temperaturen um die Mittagszeit keinen Abbruch. „Es war wirklich total schön, auch wenn man diesmal nur alleine und über die App laufen konnte“, fasste sie zu sammen.

Auch die Kicker des UFC Hadres/Markersdorf machten am Sonntag beim „Wings for Life World Run“ mit. Der Sportliche Leiter Lukas Hannak erklärte, wie es zu dieser Idee, welche Christoph Jordan hatte, kam: „Wir hatten das schon Ende März geplant. Da waren wir ja alle gezwungenermaßen im Lauf fieber und sind dann darauf gekommen.“ Insgesamt erliefen die Hadreser am Ende knapp über 400 Euro, am meisten Kilometer spulte Marc Wollner mit 27,6 ab.

Spaß hatten alle Teilnehmer, oder wie es einer von ihnen, Markus Paßler, auf den Punkt brachte: „Gelaufen vom wunderschönen Pulkautal ins Retzer Land und wieder zurück.“