Daniel Brandner driftet in die Weltspitze. Sensationelle Leistung von Daniel Brandner im Zuge der Drift Masters European Championship in Lettland.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 21. August 2019 (02:59)
zVg
Tür an Tür driftet Daniel „Brandy“ Brandner (schwarzer Wagen) mit den weltbesten Driftfahrern – und das sehr erfolgreich.

Die Drift Masters European Championship (DMEC) ist mit über 40 Fahrern aus mehr als 20 Ländern eine der renommiertesten Rennserien im weltweiten Driftsport. Daniel „Brandy“ Brandner ist Teil des Aufgebots und sorgte zuletzt bei der 4. Runde der DMEC in der lettischen Hauptstadt für eine Sensation.

Nach einer erfolgreichen Qualifikation folgte nämlich die faustdicke Überraschung: Brandner schlug im Top-32-Battle den irischen Saison-Leader Duane McKeever und schaffte es dadurch als einziger Österreicher unter die Top 16. Doch der Perchtoldsdorfer hatte noch nicht genug und setzte in der nächsten Runde noch einen drauf, schlug auch den polnischen Drifter Krzysztof Romanowski, was zugleich den Einzug in die „Great 8“ bedeutete. Am Ende wurde es auch der achte Platz für den 28-Jährigen. Für „Brandy“ ist dies eine hervorragende Leistung.

Im Gesamtranking will Brandner in die Top Ten

Durch seine stetige Leistungssteigerung in der DMEC Saison 2019 konnte sich Brandner erstmals eine Platzierung unter den Top Ten sichern und mit den besten Driftern weltweit wie James Deane (IRL), den Red Bull Drift Brothers – Elias und Johannes Hountondji (D) – sowie Duane McKeever (IRL) oder den Shanahan Brüdern (IRL) - Jack und Conor mithalten.

NOEN

Nach seinem Erfolg in Riga ging es sogleich in Deutschland weiter. Dort schied Brandner allerdings wegen eines technischen Gebrechens in den Top 32 aus. „Mir hat es einen Teil des Antriebsstranges zerlegt, ich hatte leider keine Chance mehr, den Lauf durchzubringen“, berichtete der 28-Jährige, „sehr schade, da es wirklich möglich gewesen wäre, zu gewinnen.“ Weiter geht es für Brandner von 20.-22. September in Irland, aktuell liegt der Driftpilot auf Platz 14 in der Gesamtwertung.

„Wir werden alles geben, um in die Top Ten zu kommen“, verspricht Brandner. Wie es nach der Saison weitergeht, steht aber noch in den Sternen, wie Brandner erklärt: „Ein Start ist noch unklar, die finanzielle Belastung ist groß. Wenn nichts Gröberes kaputt geht, muss man mit 80.000 Euro pro Saison rechnen.“