Andreas Gstöttner: Zweimal am Stockerl in Slowenien. Gstöttner holt beim Veronicas-Cup Bronze im Einzel und Gold mit Team.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Mai 2021 (00:35)
Andreas Gstöttner zeigte sich in Slowenien in Bestform.
privat, privat

Großer Erfolg beim Worldranking Turnier in Kamnik (Slowenien) für den St. Christophener Andreas Gstöttner! Nach seinem Sieg vor zwei Wochen beim Central-European-Cup in Kärnten holte sich der 25-Jährige mit Bronze nun das zweite Podium im Einzel hintereinander. Mit seinen Kollegen Julian Schweighofer und Noah Schönfellner gelang ihm zudem im Teambewerb der Sprung auf die oberste Stufe des Treppchens.

Gstöttner beeindruckte mit Nervenstärke. Nach soliden Siegen im Sechzehntel- und Achtelfinale, musste er im Viertelfinale nach einer 5:1-Führung gegen den Franzosen Jiminez ins Stechen. „Mit einem 9er war er bereit fürs Halbfinale“, lacht er.

Im folgenden hochklassigen Match musste sich Gstöttner dennoch knapp mit 4:6 dem späteren Turniersieger Gasper Strajhar geschlagen geben. Im Bronzekampf gegen Lokalmatador Den Habjan Malavasic stand es schnell 1:5. Doch Gstöttner kämpfte sich abermals ins Stechen, in dem er erneut mit einem 9er als Sieger vom Platz ging. „Das Match gegen Den war ein Wahnsinn! Es hat mir wieder gezeigt, solange der letzte Pfeil nicht draußen ist, ist noch nichts entschieden!“

"Es hat mir wieder gezeigt, solange der letzte Pfeil nicht draußen ist, ist noch nichts entschieden!“

Etwas überraschend zog Österreich nach einem Halbfinalsieg gegen Frankreich im Teambewerb ins Finale um Gold gegen Favorit Slowenien ein. Gstöttner und Co. zeigten einmal sogar den perfekten Score von 30 Ringen! Nach einer 4:0 Führung für Österreich, kam Slowenien auf und glich auf 4:4 aus. Es ging wieder ins Stechen, bei dem jeder Schütze einen Pfeil schießt. Die Slownen hatten drei 9er stecken, die Österreicher zwei 9er, als Gstöttner an die Reihe kam. Mit einem 10er sicherte er Österreich den Sieg. „Diese Leistung macht Mut für die EM und das Olympia-Qualifikationsturnier von 31. Mai bis 6. Juni in Antalya“, meinte er.