Spitzensportler trainieren weiter. Das Sportzentrum Niederösterreich in St. Pölten ermöglicht den NÖ-Spitzensportlern auch im Lockdown zu trainieren. Sara Fischer, Ivona Dadic & Co müssen allerdings strenge Sicherheitsmaßnahmen einhalten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Dezember 2020 (15:03)
Alex Felten

Seit 17. November befindet sich das Land im coronabedingten Lockdown. Niederösterreichs Sportstätten sind seither für Amateur- und Hobbysportler geschlossen. Lediglich den Leistungs- und Spitzensportlern ist es erlaubt weiter zu trainieren. Viele davon im St. Pöltner Sportzentrum Niederösterreich.

Leichtathletin Ivona Dadic nutzte die Top-Infrastruktur in St. Pölten, ehe sie für einige Woche ihre Zelte in Teneriffa aufschlug. Skifahrer Marc Digruber bereitet sich ebenso im Sportzentrum auf seine Wettkämpfe vor, wie das Beachvolleyballteam Strauss oder Gewichtheberin Sarah Fischer. Die Topteams des SKN St. Pölten (Herrenfußball, Frauenfußball und Herrenbasketball) trainieren ebenfalls durchgängig im Sportzentrum.

„Die Sicherheit und Gesundheit aller steht in dieser Krise für uns im Vordergrund. Das umfangreiche Konzept des Sportzentrum Niederösterreich ermöglicht unseren Spitzensportlerinnen, Spitzensportlern und Vereinen ein sicheres und effizientes Training. Vorbereitungen auf wichtige Wettkämpfe, wie Olympia 2021, müssen daher nicht unterbrochen werden“, so Sportlandesrat Jochen Danninger.  

Strenge Sicherheitsvorkehrungen im Sportzentrum 

Um den Sportlerinnen und Sportlern diesen sicheren Aufenthalt im Sportzentrum zu ermöglichen, gelten bereits seit Beginn des leichten Lockdowns am 3. November strenge Sicherheitsmaßnahmen. Wie in anderen Räumlichkeiten, sind Abstandhalten, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das regelmäßige Desinfizieren oder Waschen der Hände verpflichtend. 

Das Betreten des Sportzentrums ist nur mit Vorlage eines negativen PCR- oder Antigentests, der nicht älter als 72 Stunden ist, und nach Voranmeldung über definierte Eingänge möglich. Allgemeine Gesundheitschecks werden beim Infopoint durchgeführt, aber auch Antigentests können vor Ort gemacht werden. Lediglich beim Training kann der Mund-Nasen-Schutz abgelegt werden. Die Sportstätten – Geräte, Bänke und Garderoben – sowie die Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert.