Volleyball: Waldviertler Weg ins Finale vorgezeichnet. Vor einem möglichen Halbfinale gegen Graz stellt sich Klagenfurt den Waldviertlern in den Weg.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 19. Februar 2020 (02:48)
Am Ende der Setzrunde gab es für die WaldviertlerVolleyballer wieder Grund zum Jubeln. Nach demDurchhänger gab‘s in der letzten Woche einen Sieg über Ried und eine starke Vorstellung gegen Aich/Dob. Jetzt soll Klagenfurt im Viertelfinale nur eine kleine Hürdedarstellen. Los geht‘s bereits am Mittwoch.
Franz Atteneder

Die Setzrunde ist vorbei, der letzte Spieltag ging ohne große Überraschungen über die Bühne. Für die Waldviertler bedeutet das Rang drei in der Tabelle und ein Viertelfinale gegen Klagenfurt. Dabei war gegen Aich/Dob sogar mehr drin.

„Wir werden uns auf Klagenfurt gut vorbereiten und dann gegen Graz im Halbfinale spielen.“Werner Hahn, URW-Manager

Das Spiel in der Stadthalle Zwettl stand phasenweise auf Messers Schneide, die Nordmänner gingen zunächst sogar in Führung (25:17), wurden dann aber zu fehleranfällig und konnten ihr schnelles, druckvolles Spiel nicht mehr richtig durchziehen.

Der Tabellenführer drehte dadurch die Partie (19:25, 18:25), ehe sich die Waldviertler mit viel Kampf in den fünften Satz retteten (25:22). Den entschieden die Gäste für sich, man habe aber gezeigt, „dass ein Aufwärtstrend zu spüren ist und die Spieler sich von der Grippewelle erholt haben“, war URW-Manager Werner Hahn von seiner Mannschaft überzeugt.

Zwar kommt mit Niels de Vries, der sich wie Christopher Hahn in der Vorwoche eine Kapselverletzung zuzog, ein möglicher Ausfall dazu, dennoch fahre man als Favorit nach Klagenfurt, meint Hahn. „Das ist klar, egal ob es gegen Sokol, Weiz oder Klagenfurt gegangen wäre – wir wollen dort schon vorlegen und es daheim gleich entscheiden.“

Schwieriger Weg ins AVL-Finale

Nur bei einem Unentschieden nach zwei Partien käme es zu einem Entscheidungsspiel in Zwettl, das im Idealfall nicht mehr nötig ist. „Wir werden uns auf Klagenfurt gut vorbereiten und dann werden wir gegen Graz im Halbfinale spielen“, tönt Hahn. Ohne Respekt dürfe die Truppe von Zdenek Smejkal dennoch nicht ins Spiel gegen die Wörtherseelöwen gehen, mahnt er. „Sie sind eine spiel- und kampfstarke Mannschaft. Entschieden ist es erst, wenn der letzte Ball am Boden aufkommt.“

Einfache Spiele gibt es für die Nordmänner ohnehin nicht mehr, im Playoff erwischten sie den deutlich schwierigeren Zweig. Bei einem Weiterkommen wartet in der nächsten Runde der Sieger des Steirerduells zwischen den Hauptstädtern und Weiz. Dagegen geht der Weg ins Finale für den Ligadominator Aich/Dob über das Schlusslicht Sokol und den Sieger der Paarung Amstetten gegen Ried.