Vereinslegende Petr Calabek sagt „Ahoj!“. Vereinslegende Petr Calabek kehrt nach elf Jahren im Waldviertel nach Tschechien zurück.

Von Mathias Schuster. Erstellt am 21. August 2019 (08:49)
Atteneder
„Ich habe hier meine ersten Medaillen gewonnen, was mir in Tschechien nicht gelungen ist“, zieht Petr Calabek freudig Bilanz. Seine letzte bekam er in der Vorsaison nach dem Finale in Aich/Dob – zum zweiten Mal in Silber.

Mit dem Start in die Vorbereitung gibt die Union Volleyball Waldviertel auch den Abschied eines Urgesteins bekannt, das den Verein in seiner erfolgreichsten Ära prägte. Der 38-jährige Petr Calabek verabschiedet sich nach elf Jahren aus dem Waldviertel und kehrt in seine Heimat Tschechien nach Liberec zurück.

„Die Entscheidung ist Ende April gefallen“, verrät er. „Ich möchte wieder mehr Zeit für mein Privatleben haben, möchte meine Familie und Freunde öfter sehen, die ich schon sehr vermisst habe.“ Gerade deshalb möchte Calabek, der für die Waldviertler zuletzt unter Zdenek Smejkal als Co-Trainer agierte, vom Volleyball künftig Abstand halten.

„Höchstens ein bisschen Beachvolleyball“

„Damit werde ich eigentlich gar nichts mehr zu tun haben, höchstens noch ein paar Beachvolleyball-Turniere spielen“, lässt Calabek aufhorchen. „Es war nicht immer einfach, einen Vollzeitjob und den Sport unter einen Hut zu bringen. Jetzt wird mir das zu viel, dazu fehlt mir auch die Lust. Ich möchte auch mal Zeit für was anderes haben“, erklärt der ehemalige Mittelblocker, der über die Jahre bei der URW zum Vereinsidol geworden ist, und dort auch seine größten Erfolge feierte.

„Ich habe hier meine erste Medaille gewonnen, was mir in Tschechien nicht gelungen ist. Ich habe große Erfolge gefeiert und tolle Erfahrungen gemacht, habe viel gesehen. Ich bin sehr froh über meine Zeit in Österreich“, schwärmt Calabek.

Man habe „Cabo“ als zuverlässigen und hilfsbereiten Menschen kennengelernt, der sich auch von Verletzungen nie stoppen ließ, erklärt der Verein in einer ersten Aussendung. Der eine oder andere Besuch bei den ehemaligen Kollegen wird auch in Zukunft eingeplant, verspricht Calabek: „Wenn es sich ausgeht, werde ich immer gerne ins Waldviertel kommen und mir auch ein Match anschauen.“