Katja Schechtner im Rennen um die „Österreicherin 2020“. Die aus St. Pölten stammende Wissenschafterin Katja Schechtner ist in der Kategorie Forschung für die Auszeichnung nominiert.

Von Beate Steiner. Erstellt am 28. September 2020 (09:34)
Katja Schechtner ist nominiert als Österreicherin des Jahres in der Kategorie Forschung.
: AIT/krischanz.zeiler

Sie ist weltweit anerkannte Wissenschafterin, gebürtige St. Pöltnerin und jetzt als „Österreicherin des Jahres“ nominiert: Mobilitätsforscherin Katja Schechtner dirigiert Menschenströme auf der ganzen Welt und kombiniert für ihre Bewegungskonzepte Technologie, Architektur und Psychologie. So berechnet sie zum Beispiel, wie die Besucherströme des Wiener Stadions von der U-Bahn abtransportiert werden können. „Der Ablauf muss so reibungslos verlaufen wie ein Ballett“, sagt die Wissenschafterin, die bei Unternehmen in zahlreichen Ländern gearbeitet hat und am Media Lab des MIT in Boston tätig ist. Darüber hinaus berät sie die OECD und lehrt an der TU Wien.

Die 48-Jährige mit Wohnsitzen in Boston, Paris und Wien hat ihre Heimatstadt in bester Erinnerung: „Ich freue mich zu sehen, wie sich die Mobilität in der Stadt zum Positiven verändert hat, seit ich nach der Matura bei „den Englischen“ weggezogen bin: vom Westbahn-Ausbau, dem neuen Bahnhofsvorplatz über die Lup-Busse bis hin zum gemütlichen Rathausplatz. Und Gott sei Dank gibt es die Fußgängerzone und das Narrnkastl noch, da werde ich immer so schön nostalgisch.“

Katja Schechtner ist als „Wissenschafterin des Jahres“ in der Kategorie Forschung nominiert. Für die erfolgreiche St. Pöltnerin abstimmen kann man noch bis Sonntag, 4. Oktober, unter
: https://austria20.diepresse.com/unternehmen/austria20/5861554/index?cat=2