Bundesheer saniert den Schießplatz in Völtendorf. Neue Zufahrt soll künftig Instandhaltung erleichtern. Petition knackt indes die 1.000-Unterschriften-Marke.

Von Thomas Werth. Erstellt am 12. Dezember 2019 (03:27)
Günther Gartner informiert den Militärkommandanten von NÖ Martin Jawurek über den Fortschritt der Arbeiten am Schießplatz.Suppaner
Bundesheer/

Ruhiger geworden ist es derzeit am Schießplatz in Völtendorf. Denn derzeit saniert das Bundesheer die bei Anrainern umstrittene Anlage. „Die Erde des Kugelfangs wurde bereits von einer zivilen Firma abgetragen und entsorgt. Jetzt sind die Pioniere aus Melk damit beschäftigt, eine Zufahrt zu schaffen, welche es erlaubt, in Zukunft den Zielhang einfacher instandzuhalten“, wird in einer Aussendung erklärt.

Drei Drehkranzbagger und eine Schubraupe seien derzeit im Einsatz. „Besonders wird darauf geachtet, dass die obere Humusschicht wieder aufgetragen werden kann, um so das Wachstum der Neubepflanzung zu beschleunigen“, heißt es vom Bundesheer. Das anfallende Erdmaterial werde im Bereich der Pistolenstände im Süden aufgeschüttet. Ziel ist, den Schießbetrieb Anfang Februar wieder aufnehmen zu können.

Kampf für Lärmschutz geht 2020 weiter

Ruhiger angehen lassen wollen es bis Weihnachten auch die Initiatoren der Unterschriftenliste für einen besseren Lärmschutz am Schießplatz. In knapp zweieinhalb Monaten haben über 1.000 Personen die Petition unterstützt. „Im neuen Jahr werden wir wieder frisch durchstarten. Es gibt noch Siedlungen, wo wir nicht persönlich waren, es ist also noch Potenzial vorhanden“, kündigt Uschi Leonhartsberger-Schrott an.

Bei Gesprächen zuletzt mit Menschen in der Waldsiedlung und in Harland sei das Feedback sehr positiv gewesen, berichtet Leonhartsberger-Schrott. „Wir haben sehr oft Sätze wie ,Endlich unternimmt jemand etwas‘ oder ,Vielen Dank, dass ihr das macht‘ gehört.“