Vereine in Pyhra fürchten um Nachwuchs. Der SC Pyhra und die SPÖ fordern ein Umdenken bei den Einschränkungen für den Sport.

Von Lukas Kalteis. Erstellt am 26. Februar 2021 (03:03)
Wenn es nach den SPÖ-Gemeinderäten Stefan Hagenauer, Stefan Nagy, Markus Karner-Steurer (von links), Gudrun Friedrich (rechts) und der Schriftführerin Eva Zeillerbauer (Zweite von rechts) geht, soll schon bald wieder Kinderlachen vom Fußballplatz zu hören sein. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, unterstützen sie gemeinsam mit dem Verein SC Pyhra die Initiative „Kinder brauchen Sport“, die ein Umdenken fordert.
SPÖ Pyhra

An das Homeoffice haben sich viele bereits gewöhnt, dass aber auch Sporteinheiten online abgehalten werden, klingt eher kurios. Genau das ist aber seit mehreren Monaten durch die Corona-Verordnungen gängige Praxis beim SC Pyhra und stößt auf Unverständnis.

„Derzeit ist es nicht erlaubt, dass Jugendliche gemeinsam Sport treiben. Dabei werden die Schüler ohnehin regelmäßig getestet und Bewegung im Freien ist doch eher gesund“, schildert SPÖ-Gemeinderat und U-14 Fußballtrainer Stefan Hagenauer die derzeitige Situation. „Zu Beginn kamen die Online-Sporteinheiten noch gut an, die Kinder verlieren aber zunehmend das Interesse und den Kontakt“, bedauert Hagenauer die Auswirkungen auf die Vereinsjugend, die fast hundert Mitglieder umfasst.

Die SPÖ und der Verein SC Pyhra unterstützen daher die Initiative „Kinder brauchen Sport“, um auf diese Probleme aufmerksam zu machen.

Bürgermeister Schaubach und die ÖVP sehen das zwar ähnlich, verweisen aber auf die Vorgaben der Regierung. „Wir haben viele Möglichkeiten in der Gemeinde, auch während der Pandemie Sport zu betreiben, das Vereinsleben muss sich noch etwas gedulden“, so der Bürgermeister.