Krisenstab tagt täglich in St. Pölten. Koordination von Behörden, Analyse der Lage und notwendige Schutzmaßnahmen werden mehrmals am Tag besprochen.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 01. April 2020 (04:10)
Bürgermeister Matthias Stadler leitet bis zu dreimal täglich den Krisenstab.
Arman Behpournia

Nicht nur Bund und Land halten regelmäßig Krisenstäbe ab, auch die Stadt Pölten tut das. Die Maßnahmen sind im NÖ Katastrophenhilfegesetz geregelt. Einsatzleiter ist der Bezirkshauptmann, in der Statutarstadt St. Pölten also der Bürgermeister.

Zwei- bis dreimal täglich leitet Bürgermeister Matthias Stadler derzeit Telefonkonferenzen mit den Mitgliedern. Die Behörden werden koordiniert, die aktuelle Lage analysiert und die Schutzmaßnahmen werden besprochen. Darunter fällt beispielsweise auch der Ankauf von Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. „Die Stadt ist für all ihre Bereiche gut gerüstet. Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sind in ausreichendem Maße vorhanden“, heißt es aus dem Rathaus.

Ärzte unterstützen die Gesundheitsverwaltung

Die Gesundheitsverwaltung der Stadt verstärkte sich nun auch mit St. Pöltner Ärzten. Grund dafür ist die schnellere Abhandlung von Bescheiden, Begutachtungen, Verkehrsbeschränkungen und vielem mehr. Die Mediziner wurden von der Stadt angefragt und ein guter Teil zeigte sich bereit zu unterstützen. „Ich möchte allen Ärztinnen und Ärzten, die sich bereit erklärt haben zu helfen, meinen persönlichen Dank und meine Hochachtung aussprechen. Damit leisten sie über das gewohnte Maß hinaus einen enorm wertvollen Dienst für unsere Stadt“, so Stadler.