Knall in St. Pölten war Überschallflug bei Amstetten. Schallkegel breitete sich bis in die Landeshauptstadt aus.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 05. Juni 2020 (10:24)
Eurofighter Symbolbild
APA (Archiv)

Donnerstag-Mittag rumpelte es in St. Pölten. Das Bundesheer hielt mit den Eurofightern eine Überschallübung über dem gesamten Bundesgebiet ab. Die Schallwelle erreichte auch St. Pölten.

Das bestätigt auch eine Sprecherin des Bundesministeriums für Landesverteidigung: „Zwischen 10.20 Uhr und 11.20 Uhr übten die Eurofighter Überschallflüge. Dabei erreichten sie auch bis zu 2.000 km/h.“ Die Schallmauer wird bei etwa 1.200 km/h durchbrochen, ein Überschallknall ist die Folge. Je nach Windstärke und Geschwindigkeit kann sich der Schallkegel bis zu 60 Kilometer weit ausbreiten. Die Übungen wurden in der Nähe Amstettens und Waidhofens abgehalten. Ballungsräume werden bei den Überschall-Trainings vermieden. „Es ist aber möglich, dass der Knall auch in St. Pölten zu hören war“, so die Sprecherin.

In den Sozialen Medien vermuteten einige St. Pöltner gar ein Erdbeben. Das wurde auf der Erdbebenkarte des ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) jedoch nicht angezeigt.