Gastronomen belebten mit Jerusalema den Rathausplatz. St. Pöltens Wirte und ihre Mitarbeiter bereiten sich mit Begeisterung auf die Öffnung der Gaststuben und Schanigärten vor. Das tanzten rund 140 von ihnen gemeinsam im Stadtzentrum vor.

Von Beate Steiner. Erstellt am 10. Mai 2021 (16:05)

Der Rathausplatz wurde zum bebenden Ballroom, als über 140 bunt Maskierte zu den Beats von „Jerusalema“ das Corona-Virus in Grund und Boden tanzten: „Gemeinsam wird uns das gelingen“, ist Initiatorin Katja Rendl überzeugt. Der kreativen Rendlkeller-Gastgeberin ist es gelungen, ihre Kollegen zu begeistern, Mit-Organisatoren zu finden und rund 40 Gastro-Betriebe zum Mitmachen zu motivieren – alle in freudiger Erwartung, dass sie ab 19. Mai nach langer Lockdown-Pause ihren Gästen endlich wieder Speis und Trank servieren dürfen.

„Wir wollten mit der Dance Challenge ein Zeichen der Einheit in Zeiten der Pandemie setzen. Wir ziehen alle an einem Strang“, freut sich Katja Rendl, dass durch das Miteinander für ein gemeinsames Ziel ein toller Teamgeist entstanden ist – auch einige Gastronomen, die nicht beim St. Pöltner Gastro-Verein gastro.stp Mitglied sind, machten beim Tanz-Event mit.

„Wir hatten schon bei den Proben und Vor-Dreharbeiten sehr viel Spaß“, so Rendl. Diese positive Energie wollen die Gastronomen zur heiß ersehnten Wieder-Eröffnung mitnehmen: „Wir wollen mit einem Lächeln im Gesicht unsere Pforten öffnen und unsere Gäste empfangen.“

Die Jerusalema-Challenge der heimischen Wirte wurde natürlich aufgezeichnet, und zwar sehr professionell. Das Video von Bernhard Brunnthaler wird auf den Social Mediakanälen der Stadt und von gastro.stp demnächst online sein.

Professionell waren auch die Vorbereitungen zum Tanzauftritt, mit Vortänzerin Mariella Schloßnagl, die für den einheitlichen Takt sorgte.

Und mit Plattform-STP-2020-Obmann Dominik Mesner, der seine Gastro-Mitglieder mit Vermesser-Kompetenz unterstützte und gemeinsam mit Gattin Ulli Mesner rund 140 weiße Kreuzerl im Zwei-Meter-Abstand auf das Rathausplatz-Pflaster malte, damit nicht nur die Maske, sondern auch die Distanz für Covid-Sicherheit bei den engagierten Tänzern sorgte.