Wasser für Nigeria: Brunnen-Projekt fertig. Gerersdorf: Der Pfarrverband sammelte über 22.000 Euro und stellte so die Trinkwasserversorgung für Umuofoibe sicher.

Von Ferdinand Bertl. Erstellt am 13. Juni 2021 (03:12)
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Erfreut über den positiven Abschluss sind die Spendenkomitee-Mitglieder: Gabriele Bamberger, Karl Krumböck, Thomas Hierner und Stefan Obermayer (v. l.) – mit Kaplan P. Pius Obioma Nwagwu (2. v. r.).
Ferdinand Bertl, Ferdinand Bertl

Wasser ist Leben und daher wesentlich für die Gesundheit in jeder Gemeinde. In Nigeria war die Regierung diesbezüglich größtenteils in ihrer primären Rolle bei der Bereitstellung der Grundversorgung gescheitert.

Deshalb haben die Siedlungen Umuofoibe, Umuako, Umuezeala und Ogwara im Bezirk Ehime Mbano des nigerianischen Bundesstaates Imo vom katholischen Pfarrverband „Heiliger Johannes Nepomuk im Pielachbogen“ finanziert eine solarbetriebene Wasserversorgung erhalten. Vermittelt wurde die Aktion für seine Heimat von Kaplan P. Pius Obioma Nwagwu.

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22.462,83 Euro sind dafür an Spenden zusammengekommen. Die Gesamtkosten für die Errichtung des rund 150 Meter tiefen Brunnens, des Wasserspeichers mit Solaranlage und der Zapfstellen sowie für die Eröffnungsfeier machten knapp 17.000 Euro aus. Der Restbetrag vom Projekt „Wasser für Umuofoibe, Nigeria“ wird für die Erhaltung und etwaige Verbesserung des Brunnens verwendet.

Die Verwaltung des Geldes erfolgt durch den Priester des Pfarrverbands in Absprache mit dem Spendenkomitee, welches auf den positiven Abschluss des Projektes zurückblicken kann. Denn im April des Jahres erfolgte die feierliche Inbetriebnahme des Werkes. Mit dabei die örtlichen Würdenträger der nigerianischen Region sowie Kaplan P. Pius Obioma Nwagwu, der Initiator des Projekts, dessen Bruder und Pfarrer Sabinus Iweadighi aus Pottenbrunn.