Seltene Schmetterlingsraupen entdeckt. Drei fingerdicke 12 Zentimeter lange Raupen hat Helmut Antes an der Oleanderstaude in seinem Garten in Auern bei Pyhra entdeckt. Die auffällige Färbung und Größe veranlasste Sohn Heinrich im Internet nachzuforschen.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 17. September 2019 (15:38)

Er fand heraus, dass es sich um Raupen des - nördlich der Alpen selten vorkommenden  Oleanderschwärmers handeln muss. Ein Schmetterlingsexperte aus Deutschland hat das auch bestätigt: Die Raupen des Nachtfalters, der in Europa kaum Chancen zum Überwintern hat, häuten sich mehrmals.

Inzwischen haben sich die Tiere im letzten Raupenstadium dunkelbraun bis orange verfärbt und schließlich verpuppt. Die in brauner Seide eingesponnenen Puppen verwahrt Helmut Antes nun in einer kleinen Kiste und wartet geduldig auf das Ausschlüpfen der Falter die mit bis zu 12 Zentimetern zu den größten ihrer Art in Europa zählen.