SKN St. Pölten-Basketballer zünden Feuerwerk. Sensationeller Auftritt des SKN: Die Vienna Timberwolves werden beim 103:63-Kantersieg überrollt.

Von Manuel Burger. Erstellt am 03. Dezember 2020 (07:17)
Nicht zu stoppen: Zvonimir Cutuk.
Wolfgang Mayer

SKN ST. PÖLTEN - VIENNA TIMBERWOLVES 103:63.

Ein denkwürdiger Auftritt der St. Pöltner Basketballer. Schon im ersten Viertel scorten gleich neun SKN-Spieler und sorgten für eine hohe 30:13-Führung nach zehn Minuten. 

"Wir wussten, dass die ersten Minuten gegen die Timberwolves entscheidend sind. Denn wenn sie ihren Rhythmus finden und Selbstvertrauen bekommen, sind sie schwer zu spielen", schilderte SKN-Headcoach Andreas Worenz. Sein Team führte den Gameplan perfekt aus und lag schon in Minute vier mit 12:3 vorne. Immer wieder kam man unter dem Korb zu Punkten, der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. 

Die tolle Trefferquote hielt St. Pölten auch zweiten Viertel aufrecht, legte sogar noch zwei Punkte drauf (32:20) und brachte zur Halbzeit gleich 62 Punkte aufs Scoreboard. Cutuk war mit 18 Zählern im ersten Durchgang der überragende Akteur auf dem Feld. 

Worenz wechselte auch nach der Pause fleißig durch, im dritten Viertel begegneten sich beide Teams erstmalig auf Augenhöhe. Im vierten Viertel zog St. Pölten das Tempo aber noch einmal deutlich an und deklassierte Wien ein drittes Mal innerhalb von zehn Minuten (24:10).

"Es war eine Super-Teamleistung, ich bin sehr stolz auf die Mannschaft", betonte Worenz. Sechs Spieler scorten zweistellig, sogar der Hunderter klappte. Steve Kaltenbrunner, der mit 14 Punkten aufzeigte, zeichnete dafür verantwortlich. Mit Konsequenzen. "In unserer internen WhatsApp-Gruppe bedanken sich die Spieler schon im Vorhinein für sein Mitbringsel", schildert Worenz und hält auch St. Pölten an einer alten Tradition fest.

SKN ST. PÖLTEN - VIENNA TIMBERWOLVES 103:63 (30:13, 62:33, 79:53).
SKN:
Cutuk 19, Kaltenbrunner 14, Schilder 14, Wonisch 12, Trmal 11, Mbemba 10, Jagsch 9, Böck 7, Oikonomopoulos 5, Dockner 2.