Kältester April seit 24 Jahren in St. Pölten. Um 1,8 Grad war es durchschnittlich kälter als im langjährigen Mittel. Dazu wenig Sonne.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 11. Mai 2021 (17:12)
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Der April wurde seinem Ruf heuer gerecht. Dabei bot der Frühlingsmonat nicht nur abwechslungsreiches Wetter, sondern auch ziemlich tiefe Temperaturen.

Um 1,8 Grad Celsius war es diesen April durchschnittlich kälter als im langjährigen Mittel. Damit war der April so kalt wie seit 1997 nicht mehr. Dabei war vor allem am 9. April noch Eiszeit in St. Pölten angesagt, als das Thermometer nur minus 3,1 Grad anzeigte. Den wärmsten Tag gab es bereits am 1. April, da kletterte das Quecksilber des Thermometers auf 24 Grad.

„Obwohl der April kühler ausfiel, war er dennoch relativ trocken“, erklärt Raphaela Ryslavy von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). 34 Millimeter Niederschlag wurden gemessen, nur drei Viertel des Wertes eines durchschnittlichen April.

Doch nicht nur beim Niederschlag zeigte sich der April sparsam, auch bei den Sonnenstunden war der Frühlingsmonat recht knausrig. 176 Stunden lang schien die Sonne auf St. Pölten, normalerweise 188 Stunden im Mittel.