Drang zu Höherem. Das Schauspiel der Sommerspiele Melk entführt das Publikum in die Mystik prunkvoller vergangener Zeiten.

Erstellt am 23. Mai 2019 (14:52)
Daniela Matejschek
„Babylon“ heißt das Auftragswerk der Sommerspiele Melk 2019.

Babylon – inspiriert seit jeher die Menschen und steht für das Streben nach immer Höherem, dem oft Unerreichbaren und zugleich dem Entdecken neuer Ziele.

Das Auftragswerk „Babylon“ versetzt die Zuschauer in die Mystik längst vergangener Tage voller Prunk, Wohlstand und dem Drang nach Unsterblichkeit.

Uraufführung mit sprachlicher Wucht

Das gefeierte Autorenteam Feridun Zaimoglu und sein Co-Autor Günter Senkel entführt die Besucher der Sommerspiele Melk 2019 mit sprachlicher Wucht in die sinnlichen Götter- und Geschichtenwelten des Zweistromlandes – der Wiege des modernen Denkens.

Nach zwei Sommerspiel-Saisonen, deren Schauspiele das Publikum eher nachdenklich gestimmt haben, sollen nun Hoffnung, Optimismus und konstruktive Vielfalt im Vordergrund stehen. Eine hoffnungsvolle Utopie gegen die Angst. Das Lächeln am Ende ist jedenfalls inklusive.