Immobilienrecht.

Erstellt am 28. Dezember 2017 (00:01)
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Braucht man als Mietshauseigentümer eine Immobilienverwaltung?

Mag. Stefan Danzinger: Aufgrund der Finanzkrisen und der Unsicherheit, ob im Alter die Pensionen noch ausreichen, investieren immer mehr Menschen in Immobilien, die anschließend vermietet werden. Doch wie aufwändig ist die Verwaltung einer Immobilie, was sind die Pflichten und die Verantwortlichkeiten des Eigentümers und hat es Sinn, diese einem Immobilienverwalter zu übertragen? Prinzipiell sind die Pflichten der Immobilienverwaltung gesetzlich geregelt. Neben der Instandhaltung und Betreuung der Immobilie (hierzu gehören die Reinigung und Renovierung genauso wie das Rasenmähen und die Schneeräumung) zählen auch die Vertretung der Interessen der Wohnungseigentümer und die genaue Abrechnung der Betriebs-, Heiz- und Warmwasserkosten sowie das Erstellen von Rücklagen zu den Pflichten der Immobilienverwaltung. In der Praxis entstehen dabei oft Probleme, weil private Vermieter oftmals nicht den professionellen Hintergrund haben, um eine Immobilie ordentlich zu verwalten. Vielen ist in diesem Zusammenhang nicht bewusst, dass diese Aufgaben neben dem entsprechenden Know-how vor allem viel Zeit beanspruchen. Um sich vor Konflikten (auch mit den eigenen Mietern) und Überforderung zu schützen, empfiehlt es sich jedenfalls, die Pflichten, die ein Vermieter hat, einer Immobilienverwaltung zu übertragen. Diese ist auf die Verwaltung spezialisiert und hat in der Regel viel Erfahrung und ein entsprechendes Netzwerk an Partnerfirmen, auf die sie zurückgreifen kann.

zVg Rechtsanwaltskammer NÖ

 

Mag. Stefan Danzinger
Rechtsanwalt in Wiener Neustadt,
02622/26977,
info@sd-rechtsanwalt.at

 

Eine Kooperation der NÖN mit der Rechtsanwaltskammer NÖ. www.raknoe.at