13 Einsätze für die FF Grafenwörth am Sonntagnachmittag. Donauhochwasser und Starkregen bescherten der Feuerwehr Grafenwörth einen arbeitsreichen Sonntagnachmittag. Im fließenden Übergang rückten vier Einsatzgruppen insgesamt 13 Mal aus.

Von Red. Tulln. Erstellt am 19. Juli 2021 (10:26)

Direkt zu Beginn des Starkregens befand sich eine Mannschaft mit Kommando- und Versorgungsfahrzeug am Donaualtarm in Altenwörth zur Hochwassererkundung. Als der dort aufgestellte Imbisswagen vom steigenden Wasser erfasst zu werden drohte, zögerten die Grafenwörther nicht lange und boten der Betreiberin Hilfe an. Mit dem Versorgungsfahrzeug konnte der Imbisswagen noch rechtzeitig ins Trockene gezogen werden.

Die Feuerwehr Grafenwörth teilte die Mannschaft in vier Einsatzgruppen. Kurz nach Beginn wurden zur Unterstützung auch Kameraden der Feuerwehr Feuersbrunn angefordert, die am Bauhof Sandsäcke befüllten und an einige Häuser zur Absicherung verteilten.

Die Seebarner Straße musste aufgrund der großen Regenmengen gesperrt werden, in einigen angrenzenden Häusern drang Wasser in den Keller ein.  In der Siedlung am Anker bildete sich ein See, der dort ein Haus überflutete, auch einige einzelne Objekte meldeten Wasserschäden.

Das Feuerwehrhaus wurde besetzt, um eine örtliche Einsatzleitung einzurichten. Aber auch hier kam es zu einer Mini-Überschwemmung im Eingangsbereich. Zwischen den Einsätzen kümmerte sich die pausierende Mannschaft um die Lacke im Feuerwehrhaus.

Gut versorgt wurden die Feuerwehrleute von der Buschenschank Steinkellner. Gerlinde Steinkellner zauberte innerhalb kürzester Zeit ein kaltes Buffet inklusive frischem Marillenkuchen.