Einsatzübung mit Überraschungen. Paralleles Übungsszenario war für Feuerwehrleute diesmal etwas schweißtreibend.

Von Günter Rapp. Erstellt am 18. September 2019 (14:46)
FF Grafenwörth/Ploiner
Besonders realistisch war die große Einsatzübung der Feuerwehren des Unterabschnitts Grafenwörth. Das Löschen eines Fahrzeugbrandes gehörte ebenfalls zum Szenario.

Bei der Einsatzübung des Unterabschnitts Grafenwörth erlebten die Feuerwehren insgesamt fünf Einsatzszenarien, die teilweise parallel abgearbeitet werden mussten – samt mancher Überraschungen.

Trotz der Vorgabe „Brandeinsatzübung“ verwarf die Übungsleitung dann jede Vorausplanung aufgrund der stark ungleichmäßigen Teilnehmerverteilung und improvisierte. Die Feuerwehr Jettsdorf wurde zu einem simulierten Fahrzeugbrand gerufen. Dabei gab eine Löschwasserpumpe tatsächlich plötzlich den Geist auf. Die FF Feuersbrunn kam zu Hilfe.

Die Feuersbrunner hatten am ASFINAG-Stützpunkt Jettsdorf eine „brennende“ Acetylenflasche zu bergen. Die Kameraden der Feuerwehr Wagram mussten ihr Kleinlöschfahrzeug gegen das Rüstlöschfahrzeug aus Grafenwörth tauschen und einen Fahrzeugbrand in Seebarn bekämpfen.

Das zweite Brandszenario für Wagram-Grafenwörth war am Bauhof der Gemeinde aufgebaut. Übungsleiter Manfred Ploiner holte alle Feuerwehren zum Einsatz „Brandausbruch im Veranstaltungsstadel, drei Personen vermisst“. Zusätzliche Verrauchung im Inneren sorgte für völlig neues Szenario – eine Herausforderung.