Sitzungssaal wurde eingeweiht. Im neuen Gemeindezentrum Grossweikersdorf wurden Mietverträge, der Nachtragsvoranschlag 2020 und eine Darlehensaufnahme beschlossen. Der Energiebeauftragte berichtete.

Von Christa Wallak. Erstellt am 24. November 2020 (18:27)
Im Sitzungssaal des neuen Gemeindezentrums können die Mandatare die derzeit notwendigen Abstandsregeln problemlos einhalten.
Wallak

Das neue Gemeindezentrum am Hauptplatz 7 ist noch nicht offiziell eröffnet und auch die Verwaltung wird erst Ende November einziehen. Aber der Sitzungssaal wurde mit der letzten Gemeinderatssitzung bereits seiner Bestimmung übergeben, auch wenn der letzte Feinschliff, wie z. B. der Beamer, noch fehlte.

Das Gemeindezentrum war auch ein Tagesordnungspunkt. Die Vermietung der dort entstandenen Praxisräume fand Zustimmung. Der Allgemeinmediziner Stefan Benczak und die Physiotherapeutin Christina Piskula werden einziehen. Ein weiterer Praxisraum ist noch frei.

Gemeinderat Josef Hintermayer (FPÖ) hinterfragte den Mietpreis von 8 Euro pro Quadratmeter (ohne Heizung, Strom, Wasser, Müllgebühr, etc.). „Das ist ein marktüblicher Preis für eine Ordination“, entgegnete Bürgermeister Alois Zetsch, „und wir sind froh, dass in unserer Gemeinde zwei Ärzte tätig sind.“

Amtsleiter Tomas Pachner präsentierte die Änderungen, die zu einem Nachtragsvoranschlag für 2020 in Höhe von 11.500 Euro führten. Mehraufwendungen für Hydranten, Sportförderungen und die Kläranlage sind dabei die größeren Posten. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Auch eine Darlehensaufnahme in Höhe von einer Million Euro wurde einstimmig beschlossen. Dafür hatte der Finanzierungsberater der Gemeinde, Finance & Risk Consult GmbH, die Angebote von zehn Banken eingeholt. Die günstigsten Konditionen gab die Hypo NÖ. Der Gemeinderat zog eine Fixverzinsung auf die Gesamtlaufzeit von 30 Jahren einer variablen Verzinsung auf den 6-Monats-Euribor vor.

Straßenbeleuchtung und Wärmepumpenheizung

Der Energiebeauftragte Günther Cvach konzentrierte sich in seinem Bericht auf den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung, wo er die Vor- und Nachteile des Umstiegs auf LED erläuterte.

Für die Alte Volksschule präsentierte Cvach das Konzept einer Wärmepumpenheizung inklusive Kosten- und Förderungsaufstellung.