Tulln als Stadt des Miteinanders. Tulln kürte besonders engagierte Mitbürger. Sie setzen sich auf vielfältige Weise für die Gemeinschaft ein.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 24. November 2020 (17:48)
Ein virtueller Prost: Vertreter der Stadtgemeinde, Nominierer und Nominierte stießen bei einem Online-Treffen auf die Helden der Herzen an.
Stadtgemeinde Tulln

Die Nachbarn, auf die man immer zählen kann. Die Bekannte, die bei den Einkäufen hilft. Der Verein, der im Lockdown Essen auf Rädern unterstützt und viele mehr. Sie alle vereint: Sie haben das Herz am rechten Fleck. Der Einsatz für die Gemeinschaft wurde belohnt — die Stadtgemeinde Tulln hat im Rahmen der Initiative „Stadt des Miteinanders“ rund 80 Helden der Herzen gekürt. „Jeder hat in irgendeiner Art und Weise nicht nur sich selbst zum Helden der Herzen emporgehoben, sondern hat auch die Herzen anderer gewonnen“, lobte Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP) bei der abschließenden Festveranstaltung. Gefeiert wurde heuer virtuell. Statt des Empfanges im Atrium trafen sich Nominierer und Nominierte online über Zoom und stießen – jeder gemütlich in den eigenen vier Wänden – auf die Helden der Herzen an.

Engagement mit Leib und Seele

Die Begründungen für die Nominierungen waren unterschiedlich — von besonders engagierten Vereinstätigkeiten über Herzlichkeit im Beruf bis zum Dank an Mitbürger, Bekannte und Freunde für ihren Einsatz. Die Helden setzen sich mit Leib und Seele und auf vielfältigste Weisen für andere und die Gemeinschaft ein. Wie auch in den letzten Jahren werden die Helden der Herzen in einem Video vorgestellt.

„Eine intakte Gesellschaft bietet sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesamtheit extrem viele Vorteile.“ Peter Eisenschenk

Die Nominierten sind alle gleichrangig wertvolle Protagonisten in der „Stadt des Miteinanders“, eine Bewertung oder Reihung gibt es nicht. „Eine intakte Gesellschaft bietet sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesamtheit extrem viele Vorteile. Mit der Aktion Helden der Herzen wollen wir gemeinsam die nominierten Helden vor den Vorhang holen, ihnen für ihr Engagement danken und gleichzeitig andere mit ihrem Vorbild motivieren und inspirieren, das Miteinander in Tulln ebenso aktiv mitzugestalten“, sagt Initiator Eisenschenk.