Die Rache eines Wut-Autofahrers. Über die Nachbesserung der Radunterführung Kronau.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 21. August 2019 (03:22)

Wenn man als Radfahrer zum ersten Mal die Unterführung am Weg in die Kronau fährt, ist man sprachlos. Wenn man dann wieder einen klaren Gedanken fasst, dann diesen: „Das muss ein Autofahrer geplant haben, der einmal zu oft im Verkehr von Radlern genervt wurde.“

Je nach Richtung, aus der man kommt, ist der Minitunnel schwer bis gar nicht einsehbar, viel zu eng, birgt „dank“ scharfkantiger Randsteine ein hohes Verletzungsrisiko und das Umfeld ist durch mangelhafte Versickerung auch noch anhaltend gatschig. Okay, Letzteres könnte freundlicherweise dazu gedacht sein, die vorprogrammierten Stürze abzufedern („Wenn sie schon weich landen, dann sollen sie wenigstens dreckig werden, he, he!“).

Im Ernst: Bis auf Glassplitter in der Fahrbahn wurde hier kaum ein Radfahrer-Ärgernis ausgelassen. Das hätte man bitte von Anfang an besser machen können. Schön, dass vor der offiziellen Freigabe im Herbst jetzt noch konkrete Verbesserungen zugesagt wurden.