Für Casinobesuche Schmuck gestohlen. Freundschaft zum Sohn des Hauses nutzte 19-Jähriger aus: Bei Besuchen stahl er der Hausherrin Schmuck im Wert von 3.600 .

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 28. Februar 2020 (20:04)
Symbolbild
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„Besonders mies. Sie haben das Vertrauen des Freundes schamlos ausgenutzt. Nichts Böses ahnend hat er Sie in das Elternhaus gelassen, und Sie haben zugelangt, wenn immer sich eine Gelegenheit geboten hat“, führte Richter Gerhard Wittmann dem Beschuldigten (19) aus dem Bezirk Waidhofen die besondere Verwerflichkeit seiner Diebstähle vor Augen.

Richter Gerhard Wittmann
Hahslinger

Sichtlich beschämt gab der 19-Jährige dann zu, bei Besuchen im Elternhaus seines Freundes zugelangt zu haben. „Im Bad lag Schmuck, den habe ich genommen. Es war so einfach, und ich konnte nicht widerstehen“, gestand der Waldviertler insgesamt drei Diebstähle. Er entwendete Schmuck und Golddukaten im Gesamtwert von zumindest 3.590 Euro. Die zu Geld gemachte Beute habe er dann bei Casinobesuchen verjubelt, erzählte er.

Für den bislang unbescholtenen und Einsicht zeigenden Waldviertler setzte es wegen gewerbsmäßigen Diebstahls fünf Monate auf Bewährung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.