Bürgermeister Robert Altschach an Krebs erkrankt. „Ja, ich habe Ende Mai die Diagnose Krebs erhalten und bin seither in medizinischer Behandlung, um diese heimtückische Krankheit zu besiegen", wendet sich Bürgermeister Robert Altschach in einem Brief an die Gemeindebürger. Wie die NÖN berichtete, kursierten bereits länger Gerüchte über den Gesundheitszustand des Stadtchefs, nachdem er sich seit einigen Wochen aus dem politischen Leben zurückgezogen hat. Zuletzt wurde seitens der ÖVP und Vizebürgermeister Martin Litschauer ein krankheitsbedingter Ausfall bis zumindest September kommuniziert.

Von Michael Schwab. Erstellt am 02. Juli 2020 (16:44)
Bürgermeister Robert Altschach muss aufgrund einer Krebserkrankung bis Anfang Oktober einen Gang runterschalten.
Stadtgemeinde Waidhofen

Mit seinem Brief will Altschach die Bürger offen und ehrlich informieren, um Spekulationen und Gerüchten vorzubeugen. „Nach einer bereits erfolgten Operation und einer nunmehrigen daran anschließenden Chemotherapie stehen die Heilungschancen laut den behandelnden Ärzten sehr gut. Dennoch bin ich gezwungen, bis Anfang Oktober einen Gang zurückzuschalten und so meine politischen Geschäfte in den kommenden Wochen meinem Team im Gemeinde- bzw. Stadtrat zu übertragen", schreibt Altschach.

„Stadt ist in guten Händen"

Um eine bestmögliche Vertretung in dieser Zeit gewährleisten zu können, werden sie entsprechend ihrer jeweiligen Ressortzuständigkeit diese Aufgaben wahrnehmen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Stadt Waidhofen an der Thaya zu jeder Zeit sowie in vollem Umfang handlungsfähig ist und es zu keinen Einschränkungen kommt, versichert der Bürgermeister: „Sie können deshalb darauf vertrauen, dass die Stadt auch in den kommenden Wochen meiner Verhinderung in den besten Händen ist und alle Ihre Anliegen in gewohnter und bewährter Weise erledigt werden".

Er zeigt sich zuversichtlich, nach erfolgreicher Reha so schnell wie möglich zurück sein zu können und wieder mit voller Kraft für Waidhofen weiterarbeiten kann.