Wiedereröffnung: Neues Leben im Puppenmuseum. Das Puppenmuseum in Raabs öffnet wieder am 20. Juni mit neuen Attraktionen.

Von Edith Hofmann. Erstellt am 19. Juni 2020 (05:01)
Puppenmutti Anneliese Bruckner öffnet am 20. Juni wieder die Türen zu ihrem Puppenmuseum.
Archiv/Edith Hofmann

Die Puppen tanzen wieder. Zumindest, wenn es nach den Wünschen von Anneliese Bruckner geht, die ihr Puppenmuseum am Freitag, 20. Juni, wieder eröffnet.

„Das Puppenmuseum wurde um einige Attraktionen erweitert. So gibt es einen Kaufmannsladen, Email-Geschirr, neue Porzellanpuppen und neue Puppenstuben zu sehen“, freut sich die „Puppenmutti“, dass sie nun endlich wieder Besucher in den Räumlichkeiten ihres Elternhauses empfangen und die Freude an den mittlerweile weit mehr als 3.000 Exponaten teilen kann.

Das älteste Stück dürfte eine Zelluloid-Schildkröt-Puppe aus der Biedermeierzeit (um 1820) sein, und auch auf eine Samtkatze aus der Anfangszeit der Steiff-Kollektion ist Bruckner stolz: „Jedes Teil in meiner Sammlung erzählt seine eigene Geschichte.“ Das Puppenmuseum ist jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten sind Besichtigungen nach Voranmeldung bei Anneliese Bruckner möglich.

Für Flohmarktfreunde hat die gebürtige Raabserin ebenso ein „Zuckerl“ parat. Am Samstag, 4., und Sonntag, 5. Juli, findet im Meierhof und bei Spielwaren Angelina am Hauptplatz ein großer Flohmarkt statt. Hier können die Besucher jeweils von 8 bis 17 Uhr Raritäten aufstöbern. Wer selbst mit seinen Gustostückerln am Flohmarkt teilnehmen möchte, wird gebeten, sich mit Anneliese Bruckner unter der Nummer 0664/6598573 in Verbindung zu setzen.

Tische im Innenraum werden gegen einen Kostenersatz von 7 Euro zur Verfügung gestellt. Für kleine Besucher gibt es Ponyreiten beim Flohmarkt (jeweils von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr).