Zwei Angebote, aber kein Deal für Start-Up. Investoren-Suche im TV nicht erfolgreich - Gründer hoffen jetzt auf Crowdfunding.

Von Celina Dinhopl. Erstellt am 26. Februar 2020 (08:48)
Auch ohne Investor zufrieden: Ferdinand Perktold, Andreas Müllner, Ines Nechi und Philipp Lederle
 
Celina Dinhopl

Die FH-Studenten Ferdinand Perktold, Philipp Lederle, Ines Nechi und Andreas Müllner hatten am Dienstagabend ihren Fernsehauftritt in der Puls 4 Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ (die NÖN berichtete). In die Sendung gingen sie mit der Hoffnung, einen Investor für ihre Start Up-Idee „Helpsole“, eine mit Sensoren ausgestattete Schuheinlage für Menschen mit Parkinson, zu finden.

Die Start Up-Unternehmer konnten immerhin zwei Juroren von sich begeistern: Hans Peter Haselsteiner bot ihnen 250.000 Euro für die Beteiligung von 21 Prozent an, Katharina Schneider 50.000 für elf Prozent. Die Freude der Jungunternehmer war sichtlich groß und sie nahmen das Angebot der Jury an.

Nach Ende der Live-Ausstrahlung im FH-City Campus meldeten sich Philipp Lederle und Ines Nechi am Dienstagabend jedoch nochmals zu Wort: Nach den Aufnahmen im Oktober konnten sie sich mit den Investoren nicht auf einen Vertrag einigen und die Zusammenarbeit wurde beidseitig abgelehnt.

„Grund dafür war, dass uns 26 Prozent Beteiligung doch zu viel war. Wir sind noch am Anfang unserer Produktentwicklung und so hätten wir zu viel abgegeben“, erzählt Ines Nechi. „Wir hoffen jetzt auf unsere Crowdfunding-Homepage, derzeit haben wir bereits 5.000 Euro zusammen. Zudem werden wir es bei kleineren Investoren versuchen“, so Nechi weiters im Gespräch mit der NÖN. Während der Ausstrahlung erreichte die Homepage bis zu über 500 Besucher.

Crowdfunding Homepage: startnext.com/helpsole