Zwei Gewinner beim Wettbewerb „proHTL NÖ“. Erstmals wurden zwei Schulen bei „proHTL NÖ“ prämiert: Die HTL Wiener Neustadt und die HTL St. Pölten siegten. Drohnenlabor im Heizhaus geplant.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Juni 2019 (06:14)
David Schreiber
Mitarbeiter und Jury der Initiative „proHTL NÖ“ mit den Siegerteams der HTL Wr. Neustadt und der HTL St. Pölten.

Mit ihrem Projekt „Open Artificially Intelligent Robots Laboratory“ konnte die HTL Wiener Neustadt gemeinsam mit der HTL St. Pölten den ersten Platz beim Wettbewerb „proHTL NÖ“ erringen. Damit bekommen beide Schulen ein Preisgeld von je 37.500 Euro. „Robotik und Nachhaltigkeit sind große Zukunftsthemen“, so Veit Schmid-Schmidsfelden, Obmann der Metalltechnischen Industrie Niederösterreich. Er initiierte gemeinsam mit seinem Amtskollegen Helmut Schwarzl das Projekt „proHTL NÖ“.

„Mit der erstmaligen Teilung des Preisgelds zeigen wir auf, dass beide Themen besonders große Bedeutung haben“, so Schwarzl. Beim Wettbewerb werden innovative HTL-Projekte mit Investitionsbedarf aus Bereichen wie Elektrotechnik, nachhaltige Technologien oder sichere Zukunft unterstützt, die aus dem regulären Schulbudget nicht finanziert werden können.

"Schüler und Pädagogen zu Höchstleistungen angespornt"

Das Projekt „Open Artificially Intelligent Robots Laboratory“ (kurz: Open AIR-Lab) sollte das ehemalige Heizhaus der HTL Wiener Neustadt zu einem Drohnenlabor adaptiert werden. Neben der Entwicklung von autonomen Fluggeräten wurde der zweite Schwerpunkt auf Assistenzroboter gelegt.

Auch Bildungsdirektor Johann Heuras ist von „proHTL NÖ“ begeistert: „Es spornt Schüler und Pädagogen zu Höchstleistungen an. Das Projekt ist eine deutliche Visitenkarte unseres technischen Schulwesens.“