Festfanfaren und Jodler beim Schlosskonzert. Der Jagdornverein Windhag lud zum Konzert für jagdliche Musik

Von Christa Hochpöchler. Erstellt am 12. August 2019 (18:31)

Alle zwei Jahre gibt in im Waidhofner Kulturprogramm ein besonderes Hightlight, wenn der Jagdhornverein Windhag zum Schlosskonzert lädt. Kurzfristig wurde das Konzert jedoch wegen den instabilen Wetters in den Plenkersaal verlegt, der bis auf den letzten Platz belegt war.

Bürgermeister Werner Krammer begrüßte die zahlreichen Freunde der Jagdmusik und gratulierte zur höchsten Qualität, die unter anderem durch den 1. Platz beim internationalen Wettbewerb in Wolfpasing bewiesen wurde.

Der Jagdhornverein hatte seine Freunde mitgebracht, die 7/8 Sänger und die Windhager Alphornbläser, gekonnt moderiert wurde der Abend von Heinz Hörhager, bekannt von Radio Oberösterreich. Nach einigen Stücken wie „Signal - Begrüßung“, „Amigos“ oder der „Weinzierler Festfanfare“, traten die 7/8 Sänger auf und eröffneten mit „An Bock hon i gschossn“. Beeindruckend war der Auftritt der Windhager Alphornbläser.

Alphörner in Schweiz gefertigt

„Die in der Schweiz gefertigten Alphörner kann man in der Natur fünf bis zehn Kilometer hören. Die tiefen Töne wirken beruhigend“, erzählte der Moderator Heinz Hörhager. Vor der Pause kam noch das Stück „Gruß vom Glatzberg“, komponiert von Hermann Maderthaner senior zur Aufführung, der bei dem Konzert anwesend war. Eine wunderbare Klangfülle wurde bei dem Stück „Andacht im Walde“ erreicht, wo Jagdhörner und Waldhörner gemeinsam eingesetzt wurden.

„S´Landslebm“, eine Volksweise, gesungen von den 7/8 Sängern, und im Text an Waidhofen angepasst, erhielt besonderen Applaus.