Eine sinnvolle Strategie. Über den Weiterbetrieb des Skigebiets Forsteralm.

Von Andreas Kössl. Erstellt am 30. September 2020 (06:08)

Nach der Schieflage möchte man auf der Forsteralm nun im Verbund mit dem Königsberg neu durchstarten. Kritiker werfen gerne ein, dass der Betrieb eines Skigebiets in einer derartigen Höhenlage durch den Klimawandel nicht von Dauer sein könne und Skifahren generell ökologisch bedenklich sei.

Dem lässt sich schwer etwas entgegensetzen. Freilich wäre es nachhaltiger, auf einen Liftbetrieb gänzlich zu verzichten. Die Sache hat aber auch eine emotionale Komponente. Fakt ist, dass die Leute gerne Skifahren und die Forsteralm dafür ein wichtiger regionaler Nahversorger ist. Das beweist nicht zuletzt die rege Beteiligung am Crowdfunding für das Skigebiet.

Seitens der Betreiber ist man sich bewusst, dass der Liftbetrieb auf der Forsteralm und am Königsberg wohl nicht auf ewig so weiter gehen kann wie bisher. Deshalb möchte man nun das vorhandene Angebot nutzen so lange es geht und sich gleichzeitig Alternativen für die Zukunft überlegen. Das ist eine sinnvolle Strategie.