Neue Sender in Ybbsitz nun fix. Über die Sender „Präbichl“ und „Hintenthron“ kommt Mobiltelefonie in Prolling und Zogelsgraben.

Von Red. Ybbstal. Erstellt am 18. Juli 2019 (14:23)
Gemeinde
Gemeinderat Andreas Hanger, Vizebürgermeister Anton Teufl und Bürgermeister Gerhard Lueger (v.l.) freuen sich über zwei neue Mobilfunksendeanlagen, die in wenigen Wochen in Betrieb genommen werden.

Periphere ländliche Gebiete in der Prolling, am Prochenberg, in Schwarzois und Zogelsgraben werden nun über zwei neue A1-Sender für den Mobilfunk erreichbar.

„Eine moderne digitale Infrastruktur wie Glasfaserleitungen oder Mobilfunk wird immer wichtiger. Gerade in ländlichen Regionen stellt dies oft eine große Herausforderung dar, da private Marktanbieter oftmals keine wirtschaftliche Grundlage für einen Netzausbau sehen“, sagt Bürgermeister Gerhard Lueger.

Diese Situation war nun über viele Jahre auch in großen Gebieten von Ybbsitz gegeben. Nun konnte nach jahrelangem Bemühen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Land Niederösterreich und der A1 Telekom AG eine Lösung erreicht werden.

Deutliche Verbesserung erwartet

„Die genaue Netzabdeckung wissen wir erst dann, wenn die Sender in Betrieb genommen werden, und das wird in den nächsten Wochen der Fall sein, aber wir gehen von einer deutlichen Verbesserung aus“, sagte Lueger in seiner ersten Reaktion.

Die notwendigen Mastverlängerungen der bestehenden Behördenfunk-Anlagen (BOS) sind bereits durchgeführt worden. Derzeit wird die technische Ausstattung montiert, die eine Anbindung an die Sendeanlagen sicherstellt.

"Präbichl" und "Hintenthron"

Diese erfolgt beim Sender „Präbichl“ (Prochenberg) über eine Richtfunkverbindung vom Sender „Hintenthron“ (Gemeinde Gresten-Land), der erst vor einigen Jahren in Betrieb genommen wurde. Beim Sender „Saghubegg“ (Prolling) ist keine Richtfunkanbindung möglich, hier braucht es das neue Glasfasernetz.

„Es war daher enorm wichtig, dass bereits vor einigen Jahren die Prolling als Glasfaser-Pilotregion ausgewählt wurde, anderenfalls wären eine Anbindung und der notwendige Daten-Abtransport nicht möglich gewesen“, teilt Lueger mit.

Ybbsitz als Vorzeigegemeinde

„Ein großes Dankeschön geht an die A1 für diese Investition in den ländlichen Raum, an das Land Niederösterreich für die Kooperation im Bereich der BOS-Sendeanlage und vor allem auch an die betroffenen Grundstückseigentümer („Saghubegg“ und „Präbichl“) für die unkomplizierte Zusammenarbeit“, sagte Lueger weiter.

Gemeinsam mit dem bereits durchgeführten und geplanten Netzausbau beim Glasfaser gehört Ybbsitz damit zu den Vorzeigegemeinden im Bereich der digitalen Infrastruktur.