Doppeljubiläum: 25 Jahre Pfarrer, 50 Jahre Priester. Alois Penzenauer feierte am Sonntag sein goldenes Priesterjubiläum und ein Vierteljahrhundert als Pfarrer.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. August 2019 (03:07)

In einer berührenden Feier ehrten Pfarre, Gemeinde und Vereine in Opponitz am Sonntag Pfarrer Alois Penzenauer. Dieser beging gleichzeitig zwei Jubiläen: Vor 50 Jahren war er von Bischof Franz Žak in Purgstall zum Priester geweiht worden und seit 25 Jahren leitet er die Pfarre Opponitz als Pfarrer.

Waidhofens Stadtpfarrer, Dechant Herbert Döller, feierte aus diesem Anlass mit Penzenauer die Sonntagsmesse, die von einer Bläsergruppe der Trachtenmusik, von der Familienmusik Six, dem Kirchenchor und dem Volksschulchor musikalisch reichhaltig gestaltet wurde.

Alois Penzenauer war 1969 vom St. Pöltner Diözesanbischof Franz Žak gemeinsam mit mehreren Primizianten zum Priester geweiht worden. In der Folge wirkte er als Kaplan in Kirchberg an der Pielach und Waidhofen, wo er als Religionslehrer an der Hauptschule, Handelsakademie und an der Forstfachschule eine Schulkarriere einschlug.

Leo Lugmayr
Die ganze Pfarrgemeinde kam am Sonntag zur 9-Uhr-Messe, um beim 50-jährigen Priesterjubiläum und 25-jährigen Pfarrjubiläum für Alois Penzenauer dabei zu sein.

1994 wurde ihm zusätzlich zum Schulunterricht die Pfarre Opponitz übertragen. „Die Arbeit mit jungen Menschen hat mir immer die größte Freude gemacht“, sagt Penzenauer. Das bestätigte auch sein Laudator, der Waidhofner Religionsprofessor Josef Merkinger, dessen Religionslehrer Penzenauer schon in Hauptschulzeiten gewesen war. Er zeichnete das Bild eines engagierten, volksnahen, und nötigenfalls kritischen Priesters, der seine Hoffnungen in die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils gesetzt hatte.

Im Fußball machte Penzenauer eine lokale Karriere, als Bergsteiger erklomm er Österreichs höchste Gipfel, erfuhr man von Merkinger. Bürgermeister Johann Lueger überreichte dem Pfarrer die Goldene Ehrennadel der Gemeinde. Die Obmannstellvertreterin des Pfarrkirchenrates Eva Wieser überbrachte nicht nur den Dank der Pfarre, sondern goss Penzenauers Wirken auch in Zahlen: „251 Taufen, 45 Trauungen und 217 Begräbnisse in 25 Jahren.“ Zeremonienmeisterin Christine Kölbel ist es zu danken, dass Festakt und Agape zu einem Freudenfest für Pfarrer Penzenauer wurden. Penzenauer selbst wird noch bis Ende August Pfarrer in Opponitz sein und sich dann in die Pension zurückziehen.