Schädel-Hirn-Trauma war Todesursache. Obduktiondes getöteten Weißstorchs bestätigt Vermutung.

Erstellt am 26. Januar 2015 (12:59)
NOEN, Archiv
Im Dezember des Vorjahres wurde Weißstorch Rudi am Buchenberg zu Tode gequält.

Der qualvolle Tod von Weißstorch Rudi im Tierpark Buchenberg schockte Ende 2014 das gesamte Ybbstal. Dank des engagierten Einsatzes von zwei jungen Tierpflegerinnen konnten schon wenige Tage nach der Tat zwei junge Männer als mutmaßliche Täter ausfindig gemacht werden.

Täter befindet sich im Ausland

Die Polizei konnte jedoch nur einem der beiden habhaft werden. Dieser gab zwar zu, bei der Tat dabei gewesen zu sein, malträtiert habe den Storch aber sein „Freund“, ein kosovarischer Staatsbürger, der kurz nach der Tat bereits wieder im Ausland weilte. Die NÖN berichtete.

Die Erhebungen in der Sache würden intensiv laufen, heißt es seitens der Polizei. Es sehe danach aus, dass die Identität des Täters, der sich nach wie vor im Kosovo befinde, demnächst geklärt werden könne. Wenn dies der Fall sei, könnten die dortigen Behörden mit der Befragung des Mannes beginnen.

Mittlerweile wurde eine Obduktion des toten Storchs durchgeführt. Das Ergebnis bestätigt die bisherige Vermutung, dass das Tier einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, verursacht durch stumpfe Gewalteinwirkung, etwa durch einen Steinwurf, erlegen ist.