Stadt Waidhofen will mit gutem Beispiel vorangehen. Innovationslabor Grünstattgrau sucht mit Stadt nach Lösungen gegen Auswirkungen des Klimawandels.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. November 2020 (14:48)
Bürgermeister Werner Krammer und Büroleiterin Julia Büringer besprachen mit Rosemarie Pichler von der Zukunftsakademie und Susanne Formanek von Grünstattgrau den Projektantrag bei „Smart Cities Demo 2020“.
Magistrat

Gemeinsam mit der Forschungs- und Innovations-GmbH Grünstattgrau will die Stadt Waidhofen mit gezielten Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels in Städten vorgehen.

Viele Städte sind bereits dabei, sich gegenüber dem Klimawandel widerstandsfähiger zu machen. Auch Waidhofen setzte mit dem „Manifest für eine klimaaktive Standortentwicklung“ im Sommer ein Leitbild fest, um Schritt für Schritt eine CO 2 -neutrale Stadt zu werden. Als weiteren Schritt schloss der Gemeinderat nun eine Kooperationsvereinbarung mit dem Forschungs- und Innovationsunternehmen Grünstattgrau ab. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Maßnahmen, die der Anpassung an den Klimawandel dienen, zu eruieren und diese dann im Rahmen von Projekten und Veranstaltungen umzusetzen. Als ersten Schritt stellten die Stadt, Grünstattgrau und die Zukunftsakademie Mostviertel nun einen Projektantrag zum Thema „Frugale Innovationen für resiliente Städte“. Dieser Antrag wurde bei der Ausschreibung „Smart Cities Demo 2020“ eingereicht.

Unter „frugalen Innovationen“ werden in diesem Zusammenhang leicht nachahmbare und umsetzbare Lösungen verstanden, die als „Best Practice“-Beispiele für andere Städte und Gemeinden dienen können. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen Ansatzpunkte für die Smart-City-Initiative des Klima- und Energiefonds sowie für Städte im ländlichen Raum bieten. Konkrete Projekte daraus sollen dann in Waidhofen umgesetzt werden.

Bauwerksbegrünung als eine Maßnahme

Eine Maßnahme, die gesetzt werden soll, ist die Begrünung von Bauwerken im Einklang mit Energieeffizienz, regionaler Wertschöpfung, Artenvielfalt und Lebensqualität. „Als unabhängiges Kompetenzzentrum stehen wir für ein gemeinsames Vorgehen zur Verfügung, denn gemeinsam sind wir effektiver“, sagt Grünstattgrau-Geschäftsführerin Susanne Formanek.