NEPS: Neue Sounds aus der Region. Franz Hopfgartner, Matthias Bramauer und Stefan Dammerer sind gemeinsam „NEPS“.

Von Daphne Brandstätter. Erstellt am 09. August 2019 (04:43)
Daphne Brandstätter
Stefan Dammerer (Drums), Matthias Bramauer (Gitarre/Percussions) und Franz Hopfgartner (Gesang/ Bass) sind NEPS. Man kennt die Jungs von Bands wie WoS?, Skeaters oder dem DJ-Duo Braqsta.

Die Newcomer-Band NEPS gibt es seit letztem April. Mit ihren Indie/Alternative-Sounds sorgen der Waidhofner Matthias Bramauer und die beiden Weyrer Franz Hopfgartner und Stefan Dammerer für frischen Wind in der regionalen Musikszene.

Bei einer Jamsession im Bertholdsaal in Weyer kamen die drei Musiker ins Gespräch. Volksschullehrer und Schlagzeuger Stefan (25) war schon länger auf der Suche nach einem passenden Proberaum in Wien. Student Franz (22) und Matthias (22), der in einer Ordination assistiert, hatten zwar einen Proberaum, dafür aber keinen Schlagzeuger. So führte eines zum anderen. Seitdem proben sie mindestens einmal wöchentlich im Wiener Proberaum.

Ausschließlich eigene Songs

Der Sound des Trios ist schwer zu beschreiben, weil Alternative generell schon ein weiter Begriff ist und die Einflüsse der Band die letzten zehn Jahre ihres Musikkonsums umfassen. Covers gibt es bei NEPS keine, sondern nur eigene Songs. Bisher wurden acht Nummern geschrieben, die auf Soundcloud zu finden sind. Von glücklich bis melancholisch ist alles dabei. Wenn sich die Band einigen müsste, dann würde sie den NEPS-Sound als dynamisch beschreiben.

„Für alle, die auf Härteres stehen aber auch auf den Soft-Indie-Sound. Es ist für jeden etwas dabei,“ so Franz. Eines ist klar, NEPS wollen sich in keine Schublade stecken lassen. Bewusst gehen sie nicht den leichten Weg und machen daher keine Musik für die Massen. Sie produzieren ihre Musik selbst. Ganz wichtig ist ihnen dabei die Qualität der Aufnahmen, wo ihnen das Tontechnik-Studium von Franz zugutekommt. Ideen zu den Songs kommen instrumental von Matthias und textlich von Franz.

Stefan gibt am Ende seinen Senf dazu und verleiht dem ganzen dann die Würze. „Inspirationen schöpfen wir aus dem alltäglichen Leben. Wie zum Beispiel bei ,Time To Sober Up‘. ,Mono Sadness‘ handelt zum Beispiel von der Liebe“, erzählt das NEPS-Trio.

In nächster Zeit arbeiten die Jungs an weiteren Songs, um ihre Setlist zu vervollständigen. Im Herbst sollen dann die ersten Auftritte folgen. Für Waidhofen ist derzeit schon ein Konzert für Mitte September in Planung.