Kurz.Film.Zuckerl: Festival auf Herbst verschoben. Bereits 46 Filme für Kurzfilmfestival eingereicht. Verein Filmzuckerl verlängert Frist.

Von Lisa Hofbauer. Erstellt am 06. Juni 2020 (04:49)
Noch bis 30. Juni können Kurzfilmzuckerl eingereicht werden. Die besten Einreichungen werden dann im Herbst präsentiert.
Verein Filmzuckerl

Am Mittwoch, 10. Juni, hätte der Verein Filmzuckerl um 20.30 Uhr in die Filmbühne Waidhofen zum Kurzfilmfestival Kurz.Film.Zuckerl geladen. Aufgrund des Coronavirus kann dieser Termin jedoch nicht wahrgenommen werden. Der Verein Filmzuckerl hat sich nun dazu entschieden, das Kurzfilmfestival dennoch heuer im Herbst zu veranstalten. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Mittlerweile wurden beim Verein Filmzuckerl 46 Kurzfilme für das Kurz.Film.Zuckerl eingereicht. „Die bislang eingereichten Beiträge sind durchwegs von sehr hoher Qualität. Wir freuen uns schon sehr darauf, daraus ein abendfüllendes Programm zusammenzustellen und vor Publikum zu präsentieren“, sagt Filmzuckerl-Obmann Andreas Kössl. „Mit der Entscheidung, das Kurzfilmfestival noch heuer stattfinden zu lassen, wollen wir außerdem die heimische Filmbranche unterstützen, die unter dem Covid-19-Lockdown schwer gelitten hat.“

Die Frist für Filmeinreichungen wird verlängert: Filmemacher aus ganz Österreich können noch bis 30. Juni ihre aktuellen Kurzfilme auf www.filmzuckerl.at einreichen. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zu den Einreichbedingungen. Aus den besten Arbeiten wird der Verein Filmzuckerl dann ein abendfüllendes Programm zusammenstellen, das im Herbst dann in der Filmbühne über die große Kinoleinwand flimmert. Eingereicht werden können Filme aller Genres – vom Spielfilm über den Dokumentar- und den Animationsfilm bis zum Experimentalfilm oder dem Musikvideo. Die Filme sollten nach dem 1. Jänner 2018 fertiggestellt worden sein und eine Filmlänge von 30 Minuten nicht überschreiten.

Auf die besten Filme des Abends warten Preise. So wird eine hochkarätige Fachjury, bestehend aus Schauspieler Manuel Rubey, Regisseurin Nina Kusturica, Cutter Gernot Grassl, Tonmeister Andreas Hamza und Filmkritikerin Alexandra Zawia, ihren Favoriten küren und das Kinopublikum hat die Möglichkeit, einen Publikumssieger zu wählen. Nach der Filmvorführung und der Preisverleihung wird im Foyer der Filmbühne zum gemütlichen Get-together geladen.