Schlosshofkino startet mit Märchen „Cleo“. „Cleo“ am 6. August zum Auftakt des diesjährigen Sommerkinos.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. August 2019 (04:00)
Detailfim/Janine Marold
Das Berliner Großstadtmärchen „Cleo“ von Regisseur Erik Schmitt eröffnet am Dienstag, 6. August, den diesjährigen Waidhofner Sommerkinoreigen.

Zwischen 6. und 27. August verwandelt sich der Schlosshof des Rothschildschlosses in Waidhofen zum bereits neunten Mal in Folge in einen Kinosaal unter Sternen, wenn der Verein Filmzuckerl in Kooperation mit der Stadt Waidhofen im Rahmen der Sommerkino-Initiative des Landes NÖ jeweils am Dienstag um 21 Uhr zum Schlosshofkino lädt.

Los geht die cineastische Reise am Dienstag, 6. August, in Berlin. Gezeigt wird das Großstadtmärchen „Cleo“, die Berliner Antwort auf „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Mit viel Liebe zum Detail und gespickt mit überraschenden visuellen Effekten erzählt Regisseur Erik Schmitt in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte einer ersten Liebe und von einer ganz besonderen Reise durch die Zeit.

Im Zentrum des Films steht Cleo, eine junge Frau, deren größter Wunsch es ist, die Zeit zurückzudrehen. Gelingen soll dies mithilfe einer magischen Uhr, die bei einem Raubzug von den legendären Sass-Brüdern in der Zeit der Weimarer Republik erbeutet wurde und seither verschollen ist. Cleo hofft, mit ihr den frühen Tod ihrer Eltern verhindern zu können.

Gemeinsam mit dem Abenteurer Paul begibt sie sich auf eine aufregende Schatzsuche durch die pulsierende Großstadt, bei der sie verrückten Typen, liebenswerten Gestalten, Berliner Mythen und urbanen Legenden begegnet. Dabei stellt sich für Cleo die wichtigste aller Fragen: Soll sie die Zeit überhaupt zurückdrehen? „Cleo“ wurde bei der diesjährigen Berlinale als Eröffnungsfilm der Sektion „Generation Kplus“ uraufgeführt.

Weiter führt die cineastische Reise dann am Dienstag, 13. August, nach Israel. In Kooperation mit dem Weltladen Waidhofen gelangt „Tel Aviv on Fire“ zur Aufführung. Vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts wird darin ein politisch brisantes Thema in eine ebenso absurde wie unglaublich witzige, aber auch subtile Komödie verpackt.

Filmgespräch zum Abschluss

Am Dienstag, 20. August, geht es dann weiter nach Schweden. Gezeigt wird „Astrid“, das einfühlsame filmische Porträt der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.

Seinen Abschluss findet das diesjährige Sommerkino schließlich am 27. August in Österreich mit dem Dokumentarfilm „Exploring Hans Hass“. Regisseur Oliver Bruck und der aus Waidhofen stammende Cutter des Films, Gernot Grassl, werden bei der Filmvorführung anwesend sein und dem Publikum Rede und Antwort stehen.