4.000-Euro-Kredit mit Folgen für Zwettlerin. Ein über eine Internet-Plattform abgeschlossener Kreditvertrag über 4.000 Euro kam einer 36-Jährigen aus der Gemeinde Zwettl teuer. Sie fiel auf eine Betrügerin herein.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 25. November 2020 (12:36)
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Die 36-Jährige kontaktierte laut Polizei am 16. November über die Plattform „kronehat“ eine vermeintlich seriöse Privatkreditvermittlerin und beantragte danach über die E-Mailkontaktadresse dieser Unbekannten  einen Privatkredit in der Höhe von 4.000 Euro. Den Vertrag erhielt die Zwettlerin per Whatsapp. Mit ihrer Unterschrift versehen retournierte sie diesen Vertrag wieder.

Die fällige Bearbeitungsgebühr bezahlte sie am 16. November. Doch am 23. November wurde der Zwettlerin eine weitere Gebühr zur „Validierung“ in Rechnung gestellt. Diese Gebühr in einem hohen dreistelligen Euro-Bereich überwies die 36-Jährige auf ein niederländisches Konto.

Doch damit nicht genug: Am 24. November wurde die Zwettlerin von der Kreditvermittlerin aufgefordert, nochmals 1.000 Euro wegen angeblicher „Kontodatenprobleme“ zu zahlen. Jetzt schöpfte das Opfer Verdacht. Sie vertraute sich ihrem Bankbetreuer an und erstattete Anzeige bei der Polizei.