Steinkunst faszinierte Besucher. Auf großes Publikumsinteresse stieß die Ausstellungseröffnung „Sammelsurium“ vom Verein „SteinKunst und Co“ am Freitagabend in der Galerie „Der Sammer“ in Zwettl.

Von Maria Moll. Erstellt am 16. Februar 2020 (09:24)
Der Verein „SteinKunst und Co“ feiert zehnjähriges Bestehen mit der Ausstellung „Sammelsurium“ in der Galerie „Der Sammer“. Vizebürgermeister Johannes Prinz überreichte Vereinsobfrau Elisabeth Mittendorfer eine Torte. Brigitte Fröhlich und Gisela Eigl gaben Einblicke in das Vereinsleben und Wolfgang Sammer begrüßte in seiner Galerie.
Maria Moll

Die Vielfalt an Objekten aus Steinbildhauerei, Fotografie und Malerei, dazu „Kraftlieder“ und Jodler sowie ein abwechslungsreiches Buffet garantierten einen gemütlichen Abend.
In seiner Begrüßung verwies Galeriebesitzer Wolfgang Sammer darauf, dass private Dinge wie auch eigens für diese Ausstellung gefertigte Sachen in die Schau Eingang gefunden haben. Vizebürgermeister Johannes Prinz, der von einer Reise mit Kunstgenuss aus Rom zurückgekehrt ist, gratulierte mit einer Torte zum zehnjährigen Bestehen des Vereins.

Und Obfrau Elisabeth Mittendorfer freute sich „über die reichhaltige Schau, die sich sehen lassen kann. Der Verein ist ein unkomplizierter Zwettler Kunstverein“, betonte sie.
Obfrau-Stellvertreterin Gisela Eigl berichtete, dass viele Vereinsmitglieder Workshops anbieten. Da waren bereits Maria Umgeher mit Papier und textilem Färben, Brigitte Fröhlich mit einem lehrreichen Kräuterseminar, Elisabeth Mittendorfer mit einem befreienden Schreiseminar und Werner Fröhlich mit Fotoworkshops aktiv. Letzterer sprach auch gleich über die Stereofotografie, zu der er sozusagen einen „Guckkasten“ in der Ausstellung installiert hat.

In den zehn Jahren des Vereinsbestehens fanden bereits neun Bildhauerworkshops statt, die seit 2015 Günther Mittendorfer, der Bruder der Obfrau, sehr erfolgreich leitet. Über weitere Aktivitäten in dem Zeitraum gab Brigitte Fröhlich einen Überblick: Schmiedekurse, Ausflüge, Aktzeichnen, die Teilnahme an Veranstaltungen der Stadt Zwettl sowie Singen, Wandern und Jodeln in Grafenschlag. Dazu bot „die Singerei“, eine sechsköpfige Gruppe um Daniela Schubert-Piringer, einige „Kostproben“ – Lieder aus Schweden, Italien und Bulgarien, aber auch Jodler. Martin Lerchbaumer trug das Gedicht „Was man so braucht“ vor. Und Wolfgang Sammer verwies abschließend auf die Folgeausstellung von Georg Fessl, dem Fotografen, die am 27. März eröffnet wird.