Zusammenrücken im Zentrum. Gemeinden sollen im fairen Wettkampf das Gemeinsame weiterhin in den Vordergrund stellen.

Von René Denk. Erstellt am 21. August 2019 (04:23)
Waldviertler Dorfspiele
Im Damenvölkerballturnier vertrat Kirchschlag bei den den Dorfspielen Martina Fuchs, Emma Fuchs, Nadja Trachsler, Laura Zellhofer, Stefanie Stieger, Anja Simhandl, Sabine Wagner, Tina Fichtinger, Nadine Gruber, Bianca Schindler, Gerda Weidenauer, Sophie Eberhof und Lena Trachsler.

14 Gemeinden, 15 Bewerbe, 1.500 Teilnehmer: Die 13. Waldviertler Dorfspiele gingen von 16. bis 18. August in Pölla über die Bühne.

Freitagabend marschierten die Gemeinde-Teams am Sportplatz Neupölla mit vielen Teilnehmern auf. Traditionell fand am Freitagabend noch der Feuerwehrbewerb statt. Samstag und Sonntag folgten Asphaltstockschießen, Beachvolleyball, Fußball, ein Junioren- sowie ein Kinder- und Jugendbewerb. Die Gemeinden mussten sich noch in Landwirtschaft, beim Laufen, musikalisch, im Schießen, im Schnapsen, beim Tennis, beim Tischtennis, beim Völkerball und beim Juxbewerb messen.

Pro Bewerb gab es 100 Punkte für den Sieg. 13 Bewerbe werden gewertet, die schwächsten zwei Resultate wurden gestrichen. Auch Gabi und Georg Walter, die Ideengeber des alle zwei Jahre stattfindenden Bewerbs, waren wieder mit dabei. Der Grundgedanke der Dorfspiele sei nach wie vor, dass die Gemeinden im fairen Wettkampf einander näher rücken, meinte Gabi Walter bei der Eröffnung. Seit 26 Jahren wird das nun gelebt.

Auch Pöllas Bürgermeister Günther Kröpfl freute sich, dass der Familie Walter noch immer diesen Grundgedanken der Dorfspiele mitträgt.

Landtagsabgeordneter Franz Mold dankte Kröpfl und dem über 200 Köpfe starken Gemeindeteam für die Ausrichtung und betonte die wichtigen Inhalte der Waldviertler Dorfspiele: Generations-übergreifende Teamarbeit, die optimale Möglichkeit, sich mit seiner Gemeinde zu identifizieren und freiwilliges Engagement als „wichtiges Säule des Zusammenlebens“