"Höllenangst" gastierte in Allentsteig. Die Kultur darf wieder sein - den ersten Schritt setzte das Lastkrafttheater des Landes NÖ, welches am Mittwoch mit dem Theaterstück: „Höllenangst“, von Johann Nepomuk Nestroy, unter der Regie von Nicole Fendesack, am Asphaltplatz der Stockschützen in Allentsteig, als Freilufttheater gastierte.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 13. Juni 2021 (14:57)

Um den vorgegeben Maßnahmen der COVID 19 Bestimmungen gerecht zu werden, sorgten die Gemeinderäte der ÖVP Allentsteig in disziplinierter Weise, für die Registrierung und Platzzuweisung, unter der Aufsicht von Vizebürgermeisterin Mag. Elisabeth Klang. Als Ehrengäste begrüßte Schauspieler Max Mayerhofer den Abgeordneten zum NÖ Landtag Franz Mold und Bürgermeister Jürgen Koppensteiner. Seinen Dank für die hervorragende Vorbereitung und Zusammenarbeit richtete er an  Vizebürgermeisterin Elisabeth Klang.

Bürgermeister Jürgen Koppensteiner und Landtagsabgeordneter Franz Mold begrüßten in ihren einführenden Worten den Kulturstart, welcher in Allentsteig durch das Ensemble des Lastkrafttheaters erfolgte, bedankten sich bei allen Akteuren und freiwilligen Helfern für ihre Unterstützung. Franz Gruber, der Lkw-Besitzer, sprach für die Fachgruppe Güterbeförderung und betonte die Wichtigkeit der Transporteure für das tägliche Leben in unserer Gesellschaft. Danach stellte Franz Gruber die Hauptakteure des Abends vor. Die Darsteller kamen von allen Seiten, auf Anfrage, wer denn die einzelnen Rollen übernehmen werde, auf die Theaterbühne gelaufen. Dabei staunte das Publikum nicht schlecht, dass ein Schauspieler oft auch für drei verschiedene Darstellungen vorbereitet war. Unterstreicht dies doch das Können und die Vielseitigkeit der Akteure.

Zum Stück: Der verbrecherische Baron von Stromberg möchte Adele, seine Nichte, zwingen in ein Kloster einzutreten, damit er sich ihres Erbes bemächtigen kann.
Den Baron von Reichenthal, Adeles anderen Onkel, hat er vor zwei Jahren unter falschen Anschuldigungen ins Gefängnis gebracht. Er konnte aber mit Hilfe des Gefangenenwärters Wendelin Pfrim flüchten. Baron von Reichenthal will jetzt den Oberrichter von Thurming um Hilfe bitten: Dieser hat heimlich Adele geheiratet und bei einem geheimen Stelldichein mit ihr überrascht, befiehlt er Wendelin, mit ihm die Kleidung zu tauschen. Wendelin glaubt aber, den Teufel vor sich zu haben und gerät in Höllenangst, da alle folgenden Ergebnisse scheinbar seinen Verdacht bestätigen.
Wird es Wendelin und seinem Vater, den armen Flickschuster Pfrim gelingen, Reichenthals Unschuld zu beweisen? Wird der böse Baron Stromberg seiner gerechten Strafe zugeführt und kann Wendelin den Teufel milde Stimmer?